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            <title>Landesparteitag : Anträge</title>
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                <title>Landesparteitag : Anträge</title>
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                        <title>W 2NEU: Ja zu Klimaschutz, Menschenrechten und fairem Handel! Nein zum Mercosur-Abkommen! </title>
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                        <author>LPT (beschlossen am: 26.10.2019)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ja zu Klimaschutz, Menschenrechten und fairem Handel! Nein zum Mercosur-Abkommen! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne setzen uns für fairen internationalen Handel mit ökologischen und sozialen Standards ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne sprechen uns für internationalen Handel aus. Wir sind keine Freihandelsgegner. Handel kann ökonomischen Wohlstand ermöglichen, Produkte für viele Menschen zugänglich machen und unsere Gesellschaften global vernetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es reicht aber nicht mehr aus Handelspolitik nur über Exportzahlen und die Absenkung von Zöllen zu definieren. Wir brauchen Standards für Klima-, Umwelt- und die Verbraucher*innenschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ressourcenschonende Produktionsweisen und hohe Menschenrechtsstandards gehören in moderne Handelsabkommen. Wir setzen uns deshalb u.a. für die Verankerung von Arbeitsnehmer*innenrechten, wie bspw. durch die ILO Kernarbeitsnorm, in Handelsabkommen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das von der EU, Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay angestrebte Freihandelsabkommen Mercosur wird derzeit beraten. Werden die Beratungen erfolgreich abgeschlossen und das Abkommen ratifiziert, entsteht die größte Freihandelszone der Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne sehen viele Chancen und Risiken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir begrüßen, dass es gelungen ist den brasilianischen Präsidenten Bolsonaro in den Mercosur-Verhandlungen auf das Pariser Klimaabkommen zu verpflichten. Wir kritisieren jedoch, dass es nach dieser Vereinbarung keinen Kurswechsel in der brasilianischen Klimapolitik gegeben hat und keine Möglichkeiten zur Sanktionierung bei Verstößen vorgesehen sind. Die Pariser Klimaziele werden untergraben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hauptprofiteure des Abkommens würden nach aktuellem Kenntnisstand die Auto-, Maschinenbau- sowie die chemische und pharmazeutische Industrie sein. Wir kritisieren, dass Zölle für co²-intensive Industrien gesenkt werden sollen, große Industrieunternehmen in diesen Bereichen kurzfristige Gewinne erzielen können, aber damit keine Verpflichtungen zur Umstellung ihrer Produktionsweise einhergehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne lehnen die Anreize zur Massentierhaltung und eine Steigerung von Tierexporten aus Brasilien nach Europa ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Herstellung von mehr landwirtschaftlichen Produkten für den europäischen Markt fördert die Rodung von brasilianischen Wäldern. Deshalb fordern wir Grüne verbindliche Klauseln für Naturschutz und eine nachhaltigere Landwirtschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade vor dem Hintergrund unserer eigenen Minderheitenpolitik sprechen wir schleswig-holsteinische Grüne uns für den Schutz der indigenen Völker und ihrer Lebensräume aus. Ein Freihandelsabkommen zum Vorteil der Europäer*innen und einiger Weniger in den Mercosur-Staaten, darf nicht zur Bedrohung für indigene Völker werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das vorliegende Mercosur Abkommen entspricht nicht unseren Vorstellungen von einem fairen und klimagerechten Handelsabkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern deshalb die Europäische Kommission, die Abgeordneten im Europäischen Parlament, unsere Landesregierung sowie die Bundestagsabgeordneten dazu auf, sich für einen Stopp des Mercosur-Abkommens in seiner aktuellen Form zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten einzusetzen. Stattdessen sollen sich die enstprecheneden Akteure für ein erneutes Verhandlungsmandat bezüglich eines Abkommens einsetzen, in welchem neben verbindlichen Regelungen zur strikten Einhaltung der Menschenrechte ein wirksames Nachhaltigkeitskapitel zum Schutz von Klima, Umwelt und Biodiversität verankert ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Grüne Landesvorstand wird aufgefordert zusammen mit anderen Bündnispartner*innen, wie Umweltverbänden und Gewerkschaften gegen das Mercosur-Abkommen aktiv zu werden und Informationsarbeit in Schleswig-Holstein zu leisten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht nur aufgrund der Amazonasbrände und der Wahl des rechtsextremen brasilianischen Präsidenten Bolsonaro steht das Freihandelsabkommen Mercosur im Fokus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen des Abkommens sollen nach aktuellem Kenntnisstand über 90 Prozent der Zölle für zwischen der EU und Mercosur gehandelte Waren abgeschafft werden. In der Konsequenz werden die Auto- und die Zulieferindustrie sowie Maschinenbau-, Chemie- und pharmazeutische Industrie die größten Profiteure des Mercosur-Abkommens sein. Eben diese Industrien sind gleichzeitig aber für einen wesentlichen Teil der weltweiten, energiebedingten co²-Emissionen verantwortlich. Statt der dringend benötigten Nachhaltigkeitswende werden durch das Abkommen klimaschädliche Industrien über Handelserleichterungen gefördert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das passt weder zum Pariser Klimaabkommen noch zu den Nachhaltigkeitszielen der UN.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Des Weiteren sollen im Bereich des Agrarsektors die Zölle, bei gleichzeitig festgeschriebenen EU-Importquoten von Rind- und Schweine- und Geflügelfleisch, gesenkt, teilweise sogar abgeschafft werden. Das Freihandelsabkommen wird in Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay dazu führen, stärker auf Agrarexporte zu setzen und mehr zu produzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dies führt zu mehr Massentierhaltung unter hohem Einsatz von Antibiotika und gesundheitsgefährdenden Substanzen. In der Konsequenz werden für die Schaffung von Weideflächen weiterhin Wälder gerodet und indigene Völker bedroht und verdrängt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zwar ist im Mercosur-Abkommen ein Nachhaltigkeitskapitel enthalten, in dessen Rahmen verbindliche Klimaziele angegeben werden, doch ist eine Sanktionierbarkeit im Falle der Nichteinhaltung nicht gegeben. Vor dem Hintergrund der bisherigen massiven Umweltzerstörung durch Rodungen und Brände im Amazonas handelt es sich bei dem Nachhaltigkeitskapitel um einen zahnlosen Tiger.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein rechtsextremer Politiker wie Brasiliens Staatspräsident Bolsonaro ist durch seine Politik maßgeblich dafür verantwortlich, dass der für das Weltklima unersetzliche Amazonas fortwährend zerstört wird. Bolsonaro ist kein glaubwürdiger Partner, um die Klimaziele zu erreichen und fairen Handel zu vereinbaren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die EU muss sich für ein nachhaltig wirksames Schutzabkommen des Amazonas einsetzen und darauf hinwirken, dass Brasilien seinen Verpflichtungen im Kampf gegen die Abholzung im Amazonas-Gebiet nachkommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Statt die Verdrängung und Bedrohung indigener Völler durch intransparente Handelsabkommen zu befördern, muss die EU immer und überall die strikte Einhaltung der Menschenrechte zur Bedingung für Handelsgespräche machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Statt einem Abkommen, dass die Massentierhaltung fördert und unwirksame Bestimmungen hinsichtlich der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen enthält, muss die EU rechtsverbindliche Vorgaben zur nachhaltigen Produktion und zu klimafreundlichen Handelswegen für Fleisch machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Mercosur-Abkommen widerspricht allen Grundsätzen umweltschonender und fairer Handelsbestimmungen und muss daher unverzüglich gestoppt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir Grüne sollten dazu auf allen Ebenen mit Bündnispartner*innen aktiv werden. Die Debatten um das TTIP- und das CETA-Abkommen haben gezeigt, welche Kraft starke Bündnisse in der Handelspolitik entfalten können.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 18 Nov 2019 18:17:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B 8NEU: Politische Bildung in Schleswig-Holstein stärken</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Politische_Bildung_in_Schleswig-Holstein_staerken-34586</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Politische_Bildung_in_Schleswig-Holstein_staerken-34586</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wahlalter senken</strong><br><br>
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein setzt sich dafür ein, das Wahlalter bei allen Wahlen auf 14 Jahre herabzusetzen. Außerdem fordern wir eine massive Verbesserung der Mitbestimmungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen insbesondere auch auf Landes- und Bundesebene.<br><br><strong>Politische Bildung in Schleswig-Holstein stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein setzen sich dafür ein, dass das Unterrichtsfach Wirtschaft/Politik in der Sekundarstufe I verpflichtend ab der Jahrgangsstufe 7 an allen Schulen unterrichtet wird. Zudem müssen Inhalte der Politischen Bildung verstärkt Einzug in den Unterricht erhalten ab der fünften Jahrgangsstufe. Wir sehen auch die große Bedeutung des Faches Geographie an den Schulen, besonders im Kontext der Klimakrise. Das Fach mit seinem methodischen Schnittpunkt zwischen den Natur- und Sozialwissenschaften leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung von Schüler*innen auf dem Weg in eine klimagerechte Gesellschaft. Beim Vermitteln von Politischer Bildung sollten auch andere Fächer, insbesondere die Geisteswissenschaften, einen höheren Stellenwert erfahren.<br><br><br><br><br>
Darüber hinaus beauftragt die Landesdelegiertenkonferenz die Landesarbeitsgemeinschaft Bildung zusammen mit Expert*innen auf dem Fachgebiet zu erarbeiten, wie die politische Bildung an Schulen in Schleswig-Holstein und die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften verbessert werden können. Dabei soll auch die Verzahnung der gesellschaftlichen Fächer hinsichtlich der politischen Bildung thematisiert werden.<br>
Außerdem beauftragt die Landesdelegiertenkonferenz die Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie und Recht, sich mit verschiedenen Mitbestimmungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche auseinanderzusetzen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bildungsministerin hat das Jahr 2019 zum Jahr der politischen Bildung ausgerufen. In der nun anstehenden Oberstufenreform wird es beim Wi/Po Unterricht in einigen Profilen mehr Wahlmöglichkeiten geben zwischen Geografie und Wi/Po. Gleichzeitig sehen wir es als wichtig an, gerade im Jahr der politischen Bildung und auch danach das zentrale Unterrichtsfach Wi/Po zu stärken. Das ist gerade in Zeiten von erstarkendem Rechtsextremismus ein wichtiges Zeichen. Unser Ziel ist eine Aufwertung des Wi/Po Unterrichts in der Sekundarstufe I, um mindestens 6 Jahreswochenstunden ab der 7. Klasse zu erreichen.<br><br>
Gleichzeitig ist der Wi/Po-Unterricht nicht das einzige Fach, in dem politische Bildung betrieben wird. Auch andere Fächer, und auch die Beteiligungsstrukturen für Schüler*innen an den Schulen, sind dafür relevant. Mit dem Auftrag an die Landesarbeitsgemeinschaft Bildung erhoffen wir uns Ideen für eine verbesserte Vernetzung der Fächer bei der politischen Bildung und für eine noch stärkere Einbeziehung der Schüler*innen in schulische Entscheidungen, um die Demokratiebildung zu intensivieren. Dabei soll auch die Ausbildung der Lehrkräfte thematisiert werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 18 Nov 2019 17:48:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>N 6NEU: Das Wattenmeer nicht in der Nordsee ertrinken lassen</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Das_Wattenmeer_nicht_in_der_Nordsee_ertrinken_lassen-35224</link>
                        <author>Landesvorstand, Jan Philipp Albrecht, Silke Backsen (beschlossen am: 28.09.2019)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Das_Wattenmeer_nicht_in_der_Nordsee_ertrinken_lassen-35224</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Wattenmeer nicht in der Nordsee ertrinken lassen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der aktuelle Bericht „Ozean und Kryosphäre“ des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) mit seinen 195 Mitgliedstaaten bestätigt unsere schlimmsten Befürchtungen. Über 100 Wissenschaftler*innen aus 80 Ländern haben die Klimaveränderung der Ökosysteme im Ozean, Küstenregionen, Polarmeeren und Berggewässern erforscht und in diesem Bericht für politische Entscheidungsträger*innen zusammengetragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Ergebnis ist eindeutig: der menschengemachte Klimawandel und die Erderhitzung werden sich künftig drastisch beschleunigen. Die Eismassen an den Polen schmelzen noch schneller als bislang angenommen und die Meeresspiegel steigen noch deutlicher. Für Schleswig-Holstein als Land zwischen den Meeren ist das eine besonders schlechte Botschaft. Das zeigt, dass wir dringend heute handeln müssen, um morgen noch Chancen auf intakte Lebensbedingungen zu haben, denn Klimaschutz ist der beste Küstenschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Folge des beschleunigten Meeresspiegelanstiegs droht das Wattenmeer zu ertrinken, die Erosion nicht nur der sandigen Küsten, sondern auch der Inseln und Halligen nimmt zu und immer häufigere Sturmfluten bedeuten ein immer größeres Risiko. In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ist mit Sedimentdefiziten im Wattenmeer und Verlusten von Wattflächen und Salzwiesen zu rechnen. Beides sind Puffer vor Überschwemmungen. Für den Schutz der einmaligen Küstennatur und der Küstenbewohner*innen haben das Wattenmeer und eine möglichst natürliche, widerstandsfähige Küstenlandschaft eine immense Bedeutung. Wir müssen dem Verlust einzigartiger Lebensräume, wie Wattflächen, Dünen und Salzwiesen im Wattenmeer entgegen wirken – um das Leben an der Küste auch in Zukunft zu ermöglichen, um einen einmaligen Lebensraum für kommende Generationen zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir betonen die Möglichkeiten der 2015 von der Landesregierung verabschiedeten „Strategie Wattenmeer 2100“, die als eine in Betracht zu ziehende Anpassungsoption das Ausgleichen der Defizite durch Einbringen von Material z. B. aus der Nordsee an geeigneten Stellen vorsieht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Statt mit harten Schutzbauten aus Stein oder Beton gegen die Kräfte der Natur anzuarbeiten, sollte dort wo dies möglich ist, eher „weicher Küstenschutz“ im Einklang mit der Natur z. B. in Form von Sandaufspülungen zum Einsatz kommen.<br></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auch die Anpassung der Deichlinie kann sich in manchen unbewohnten<br>
Küstenniederungen der Nordseeküste als Maßnahme eignen. Durch die<br>
Verlegung der Deichlinie kann verlorene Küstennatur wiederhergestellt<br>
werden und mit dem Meeresspiegelanstieg besser mitwachsen. Zusätzlich<br>
wirken diese Überflutungsflächen vor dem Deich als Puffer gegen<br>
Sturmfluten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um Anpassungsstrategien zu entwickeln und in konkrete Maßnahmen umzusetzen, braucht es wirksame Politik und geeignete Förderinstrumente auf EU-, Bundes- und Landesebene.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Silke Backsen, Sprecherin der Grünen OV Pellworm, hat gemeinsam mit ihrer und weiteren Familie, die auch in Deutschland Biolandwirtschaft betreiben, gemeinsam mit Greenpeace die Bundesregierung verklagt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir als Landesverband haben die Unterstützung dieser Klage beschlossen und sehen diesen konkreten Antrag zur Klimaanpassung im Wattenmeer auch als Teil dieser Unterstützung. Die Klage wird in der Woche nach unserem Landesparteitag, am 31.10. um 10 Uhr in Berlin vor dem Verwaltungsgericht verhandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Silke Backsen schreibt zur Klage: Wir haben es in den letzten Jahren immer wieder gespürt, die Wetterextreme treten auch in der Wattenmeer-Region immer häufiger auf. Starkregenereignisse, Dürreperioden, häufige Sommerhochwasser, lang anhaltende Sturmperioden...schon jetzt wird es zunehmend schwieriger, Landwirtschaft zu betreiben. Hinzu kommt bei allen Bewohner*innen der Inseln und Halligen die Angst vor dem steigenden Meeresspiegel. Wir - Familie Backsen von Pellworm - haben uns deshalb 2018 entschlossen, gemeinsam mit zwei weiteren Bio-Landwirtsfamilien und Greenpeace die Bundesregierung zu verklagen und zwar auf Einhaltung der Klimaziele 2020, von denen niemand mehr spricht! Unsere Insel liegt in vielen Bereichen unter dem Meeresspiegel und die Erhöhung der Deiche wird irgendwann nicht mehr ausreichen. 384 Jahre bevor wir die Klage beim Verwaltungsgericht in Berlin eingereicht haben, gab es eine große Sturmflut, bei der die Insel Strand endgültig zerrissen wurde. Pellworm wurde vom Festland getrennt, tausende Menschen starben. Wir leben in einem von Natur aus sehr dynamischen Lebensraum, der schon immer einem ständigen Wandel unterlag. Aber durch die menschengemachte Erwärmung der Erde werden diese Prozesse extrem beschleunigt. Wir brauchen JETZT wirksame Klimaschutzmaßnahmen seitens der Politik, um diesen einmaligen Lebensraum zu bewahren und das Leben und die Sicherheit der Menschen im Wattenmeer zu gewährleisten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2019 16:11:33 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W-PR: Wahlverfahren Parteirat</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Wahlverfahren_Parteirat-65315</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 25.09.2019)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Wahlverfahren_Parteirat-65315</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Wahlverfahren für den Parteirat</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Unabhängig von der Beschlussfassung des Satzungsänderungsantrags S 4 wird folgendes Wahlverfahren vorgeschlagen:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><em>Der Parteirat ist quotiert zu besetzen.<br>
(Der LaVo ist entweder mit 6 Mitgliedern im Parteirat (alt) oder 3 stimmberechtigten Mitgliedern (neu) vertreten.)</em></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><em>Zunächst werden die Plätze der GJ gewählt, wovon mindestens eine Frau sein muss.</em></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><em>Blockwahl Frauenplätze (die Mindestzahl hängt vom Satzungsbeschluss ab.</em></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><em>Blockwahl offene Plätze</em></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><em>Gewählt ist jeweils im ersten und zweiten Wahlgang, auf den mehr als 50 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen entfallen sind. Für den nächsten Wahlgang scheiden alle aus, die auf weniger als 10 Prozent der gültigen Stimmzettel gewählt worden sind. Ab dem dritten Wahlgang reicht die relative Mehrheit. Es muss jedoch ein Mindestquorum von 25 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmzettel erreicht werden. Erreichen mehr Kandidatinnen und Kandidaten in einem Wahlgang die erforderliche Mehrheit, als zu wählen sind, so sind nur die Kandidatinnen und Kandidaten mit den meisten Stimmen gewählt.</em></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><em>Die Reihenfolge der Vorstellung der einzelnen Bewerber*innen erfolgt alphabetisch nach Nachname.</em></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 27 Oct 2019 10:47:21 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A 2: Dringlichkeit Syrien</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Dringlichkeit_Syrien-2300</link>
                        <author>Luise Amtsberg, (KV Kiel),  Lutz Baastrup (KV Flensburg), Benita von Brackel-Schmidt (KV Flensbur, Marlene Langholz-Kaiser (KV Flensburg), Danny Greulich (KV Nordfriesland,) Konstantin von Notz (KV Lauenburg), Jörn Pohl (KV Kiel), Anna Tranziska (KV Pinneberg), Steffen Regis (KV Kiel), Ingrid Nestle (KV Steinburg), Uta Röpcke (KV Lauenburg)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Dringlichkeit_Syrien-2300</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dringlichkeit Syrien:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesparteitag betrachtet mit großer Sorge die neuen Entwicklungen in Syrien und möchte mit Nachdruck die Positionierung der Fraktion von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag unterstützten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>sich auf europäischer Ebene, bei den Vereinten Nationen, insbesondere im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und im Rahmen der NATO alles für einen sofortigen Stopp der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien einzusetzen;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>den Einmarsch der Türkei in Nordsyrien, besonders innerhalb der NATO als klar als völkerrechtswidrig zu benennen und zu verurteilen;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>dringend an alle Beteiligten zu appellieren, das humanitäre Völkerrecht zu achten;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>mit sofortiger Wirkung sicherzustellen, dass die durch deutsche Aufklärungsflüge im Rahmen des Einsatzes über Syrien und dem Irak gewonnenen Aufklärungsdaten nicht länger mit der türkischen Regierung geteilt werden, den Bundeswehreinsatz über Syrien und dem Irak zu beenden und die Tornados aus Jordanien abzuziehen;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>keine neuen Hermesbürgschaften zur Absicherung wirtschaftlicher Aktivitäten in der Türkei mehr zu übernehmen und die Übernahme aller noch nicht genehmigten Anträge negativ zu bescheiden;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>alle deutschen Rüstungsexporte in die Türkei umgehend zu stoppen, erteilte Genehmigungen zu widerrufen und auf die europäischen Partner einzuwirken, dies ebenfalls zu tun;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>sich für persönliche und gezielte finanzielle Sanktionen gegen Präsident Erdoğan und sein Umfeld im europäischen Verbund einzusetzen und weitere Sanktionen zu prüfen;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>die flüchtlingspolitische Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei sofort zu beenden und von der Türkei als Hauptaufnahmeland von Flüchtlingen eine vollumfängliche Ratifizierung der Genfer Flüchtlingskonvention einzufordern;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>die europäische Unterstützung zu unmittelbaren Gunsten der über drei Millionen Flüchtlinge in der Türkei weiter aufrechterhalten um die dortigen Strukturen zu entlasten, gleichzeitig aber auch höhere Kontingente für die Aufnahme von Geflüchteten zuzusagen;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li>Verantwortung zu übernehmen und die vor Ort inhaftierten deutschen IS-Kämpfer und ihre Angehörigen mit deutscher Staatsbürgerschaft sowie vorrangig ihre Kinder wieder aufzunehmen, damit diese schnellstmöglich in Deutschland für ihre Taten strafrechtlich verfolgt werden können;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li>die demokratische Opposition in der Türkei weiter zu unterstützen und die Tür für EU-Beitrittsgespräche in der post-Erdoğan-Ära weit offen zu halten;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li>maximalen Druck für eine diplomatische politische Lösung im Konflikt zwischen der Türkei und den Vertreterinnen und Vertretern der kurdischen Bevölkerung in der Region aufzubauen.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 9. Oktober 2019 begann Präsident Recep Tayyip Erdoğan seine angekündigte Militäroffensive im Nordwesten Syriens. Die türkische Invasion ist eine Verletzung des Völkerrechts und eine unverantwortliche militärische Gewalteskalation mit voraussichtlich dramatischen Folgen auf vielen Ebenen. Bereits jetzt hat das militärische Vorgehen der Türkei in Syrien das Ausmaß der humanitären Kata-strophe im Land dramatisch vergrößert, Fluchtbewegungen hervorgerufen und den ohnehin schon schrecklichen Gewaltkonflikt weiter verschärft. Wer suggeriert, der völkerrechtswidrige Einmarsch türkischer Streitkräfte in Nordsyrien habe mit vermeintlichen Sicherheitsinteressen der Türkei zu tun, stärkt Präsident Erdogan in seinem unverfrorenen Vorhaben, einen eindeutigen Völkerrechtsbruch mit Artikel 51 der UN-Charta zu rechtfertigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bereits im Januar 2018 hatte die Türkei mit einer Militäroffensive in Afrin Völkerrecht gebrochen. Die Bundesregierung hat keine klaren Worte zu diesem Völkerrechtsbruch gefunden und schweigt bis heute zu Menschenrechtsverbrechen in den besetzten Gebieten. Die fehlende Kritik der Bundesregierung hat Präsident Erdoğan signalisiert, dass er keine ernsten Folgen zu befürchten hat, wenn er seine militärische Offensive ausweitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Flüchtlingsdeal von 2016 hat sich die EU zudem durch Erdoğan erpressbar gemacht. Die Türkei muss als Aufnahmeland mit der höchsten Zahl syrischer Geflüchteter bei deren Versorgung und Unterbringung finanziell umfassend unterstützt werden. Die Kernidee des Flüchtlingspaktes jedoch, im Gegenzug</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>jeden Geflüchteten, der die griechischen Inseln erreicht, in die Türkei zurückzuschicken, ist asylrechtswidrig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Einmarsch in Nordsyrien ist ein gezielter Angriff auf die kurdische Bevölkerung und eine bewusste Eskalation des Konflikts mit den Kurdinnen und Kurden im eigenen Land. Mit dem Angriff in Nordsyrien erstickt Präsident Erdoğan auf absehbare Zeit die letzte Hoffnung, den kurdischen Friedensprozess in der Türkei wiederzubeleben. Die Ankündigung, mittelfristig bis zu zwei Millionen syrischer Geflüchteter in das mehrheitlich kurdische Nordsyrien umzusiedeln, ist der aggressive Versuch, die dortige Bevölkerungsstruktur nach zynisch-nationalistischem Kalkül umzuschichten. Solche ethnischen Vertreibungen und zwangsweise Umsiedlungen würden zu einer humanitären Tragödie und gefährlichen neuen Konflikten führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist falsch, dass die Bundesregierung in dieser Situation im Rahmen des Einsatzes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>der deutschen Aufklärungs-Tornados über Syrien und dem Irak Aufklärungsdaten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>auch der Türkei zur Verfügung stellt. Die Bundesregierung kann nicht garantieren, dass die Aufklärungsdaten der Anti-IS-Koalition von der Türkei nicht für den Kampf gegen die Kurdinnen und Kurden in Syrien und dem Irak missbraucht werden. Die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bundesregierung muss die Verlängerung des Engagements der Bundeswehr bei</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>der Operation „Inherent Resolve“ zurücknehmen und die Tornados aus Jordanien</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>abziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit Beginn 2018 wurden Exportkreditgarantien (sogenannte Hermesbürgschaften)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>für die Türkei im Wert von rund 2,6 Milliarden Euro gewährt. In der Vergangenheit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hat Druck bei der Frage von Hermesbürgschaften gegenüber der türkischen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Regierung durchaus Wirkung gezeigt. Die Bundesregierung hat dieses Mittel aber bisher nicht genutzt, um Präsident Erdoğan von weiteren Eskalationen abzuhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Immer wieder wurden in der Vergangenheit Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in den Hintergrund gerückt, wenn ein lukratives Angebot für die deutsche Rüstungsindustrie in Aussicht stand. Seit dem Beginn der Offensive in Afrin wurden bereits Kriegswaffen im Wert von mindestens 427 Millionen Euro an die Türkei geliefert. Die Ankündigung der Bundesregierung, keine Genehmigungen für alle Rüstungsgüter, die durch die Türkei in Syrien eingesetzt werden könnten, zu erteilen ist völlig ungenügend, da sie sich nur auf einen Teil der Rüstungsexporte bezieht und bereits genehmigte Lieferungen weitergehen sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es braucht einen friedlichen, international getragenen Umgang im Konflikt zwischen der türkischen Regierung und den Kurden. Eine Lösung kann nicht in einer weiteren Eskalation des Krieges in Syrien und weiterer militärischer Aufrüstung der Türkei bestehen sondern muss friedlich, unter Einbeziehung der betroffenen Staaten und Interessengruppen sowie unter Wahrung des Völkerrechts erreicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Normalisierungskurs der Bundesregierung gegenüber Ankara ist gescheitert und hat Präsident Erdogan in seinem autokratischen, anti-demokratischen Kurs nur bestärkt. Die Hinnahme systematischer und andauernder Menschenrechtsverletzungen, der Rückbau von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit durch die türkische Regierung muss endlich ein Ende haben. Wir stehen hier fest an der Seite aller Demokratinnen und Demokraten in der Türkei.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Oct 2019 22:21:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D 11 NEU: Schleswig-Holstein zum sicheren Hafen machen!</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Schleswig-Holstein_zum_sicheren_Hafen_machen-27705</link>
                        <author>Grüne Jugend SH, Aminata Touré (KV Kiel)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Schleswig-Holstein_zum_sicheren_Hafen_machen-27705</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schleswig-Holstein zum sicheren Hafen machen!<br><br>
Es kann nicht weiter zugeschaut werden, wie Menschen unverschuldet im Mittelmeer ertrinken. Flucht darf kein Todesurteil sein!<br><br>
Bündnis ’90/Die Grünen Schleswig-Holstein bekennt sich zur den Zielen und der Initiative „Seebrücke-schafft sichere Häfen“ und fordert das Land Schleswig-Holstein dazu auf das ebenfalls zu tun.<br><br>
Das Land Schleswig-Holstein muss sich endlich gegen die Abschottungspolitik Europas stellen und sich auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass alle Menschen die aus lebensbedrohlichen Situationen fliehen an einem sicheren Ort ihrer Wahl ankommen und leben können. Schleswig-Holstein muss sich in diesem Sinne selbst als so ein sicherer Ort verstehen.<br><br>
Wir fordern das Land Schleswig-Holstein deshalb auf, Kommunen bei der Aufnahme von in Seenot geratenen Menschen zu unterstützen. Dabei soll zusammen mit der Initiative Seebrücke gearbeitet werden.<br><br>
Darüber hinaus fordern wir , dass das Land sich bereit erklärt weiteren Aufnahmeprogrammen zuzustimmen, die Schutzsuchenden eine Alternative zu dem gefährlichen Weg über das Mittelmeer anbieten. Denn wir wollen gar nicht erst, dass Menschen den oft tödlichen Weg über das Mittelmeer oder andere gefährliche Wege auf sich nehmen müssen.<br>
Dies sollte möglichst gemeinsam und abgestimmt mit anderen Bundesländern aufgebaut werden, die sich ebenfalls zu der Idee der SEEBRÜCKEN-Initiative bekennen (wie z.B. Brandenburg und Berlin). Sichere Wege wie über humanitäre Aufnahmeprogramme oder Resettlement-Programme zu gewährleisten halten wir für humanitär geboten.<br><br>
Nur beide Ansätze gemeinsam können langfristig zu einer Entschärfung der gefährlichen Situation auf dem Mittelmeer beitragen.<br><br></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Oct 2019 18:30:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K5, K6, E1 NEU: Effektive Förderung der Wärmewende sowie des Aufbaus von Klimaschutzstrukturen </title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Effektive_Foerderung_der_Waermewende_sowie_des_Aufbaus_von_Klimaschutzst-27373</link>
                        <author>Kreisvorstand Kiel, Kreisvorstand Plön, Lasse Bombien (Kreisvorstand Rendsburg-Eckernförde (beschlossen am: 26.10.2019)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Effektive_Foerderung_der_Waermewende_sowie_des_Aufbaus_von_Klimaschutzst-27373</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Effektive Förderung der Wärmewende sowie des Aufbaus von Klimaschutzstrukturen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schleswig-Holstein ist das Land der Erneuerbaren Energien und sollte als leuchtendes Beispiel im Klimaschutz voran gehen. Leider sind die bisher auf den Weg gebrachten Maßnahmen sowohl in den meisten Kommunen des Landes wie auch auf Landesebene selbst nicht ausreichend um einen Effektiven Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele aus dem im Abkommen von Paris zu erreichen. Dazu sind wesentlich ambitioniertere Schritte sowie eine gemeinsames Vorgehen von Land, Kreisen und Kommunen notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordert der Landesparteitag von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein die Landesregierung auf,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>den Aufbau von Strukturen zur effektiven und effizienten Umsetzung des kommunalen Klimaschutzes durch Unterstützungsmaßnahmen zu fördern, um den Herausforderungen der Klimakrise in den Kreisen, Ämtern, Städten und Gemeinden in S.-H. zu begegnen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>die Beschaffung von Grundlagen zur klimafreundlichen Wärmeplanung (z.B. in Form eines Wärmekatasters) sowie investive Maßnahmen zur klimafreundlichen Wärmeversorgung stärker zu fördern bzw. bestehende Fördermaßnahmen auszubauen, anzupassen und zu verstetigen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>einen Ausstiegsplan für Erdgas als fossilen Energieträger bei der Wärmeversorgung zu entwickeln. Dieser Ausstiegsplan soll ein Ausstiegsdatum für Erdgas bei der Wärmeversorgung enthalten und Möglichkeiten für eine sichere, CO<sub>2</sub>-freie Wärmeversorgung, auch von größeren Städten, aufzeigen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>die Amtsordnung für Schleswig-Holstein §5 Satz 1 Punkt 16 wird wie folgt zu ändern: &quot;Energie- und Wärmeversorgung sowie lokale Maßnahmen des Klimaschutzes sowie der Klimaanpassung&quot;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>die Amtsordnung für Schleswig-Holstein §5 Satz 1 wird wie folgt zu ergänzen / ändern: „Durch Übertragungsbeschlüsse darf das Amt Träger von höchstens sechs der in Satz 1 enumerativ aufgeführten Selbstverwaltungsaufgaben werden, sofern eine dieser Aufgaben Punkt 16 „Energie- und Wärmeversorgung sowie lokale Maßnahmen des Klimaschutzes sowie der Klimaanpassung“ umfasst. Ist dies nicht der Fall, darf das Amt durch Übertragungsbeschlüsse Träger von höchstens fünf der in Satz 1 enumerativ aufgeführten Selbstverwaltungsaufgaben werden; auf die nach Satz 1 übertragbare Zahl von Aufgaben wird die Übertragung von Teilen einer Aufgabe voll angerechnet.“</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung zu Punkt 1.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schleswig-Holstein ist durch äußerst kleinteilige Strukturen geprägt und besteht bei gerade einmal knapp 2,9 Mio. Menschen aus über 1100 politisch selbständigen Städten und Gemeinden. Der Großteil der Gemeinden in SH hat also weniger als 1000 Einwohner*innen und ist viel zu klein um die notwendigen Ressourcen für einen effektiven und effizienten Klimaschutz vorzuhalten. 1022 dieser Städte und Gemeinden haben sich zur effektiveren und effizienteren Verwaltungsarbeit auf Amtsebene zusammengeschlossen. Aber selbst auf Ebene der Ämter wird der Klimaschutz (genauso wie die Klimaanpassung) in SH kaum behandelt. Aktueller Stand an Ämtern mit eigenem Klimaschutzmanagement: 7</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das bedeutet, dass für einen effektiven und effizienten Klimaschutz vor Ort Personal fehlt, welches sich um diese Belange kümmern kann. Daher kommt den Kreisen in SH hier eine Schlüsselrolle zu. Doch selbst auf Kreisebene sind meist zu wenige Stellen für Klimaschutz und Klimaanpassung vorhanden (meistens nur eine einzige Stelle). Dazu kommt, dass Klimaanpassung und Klimaschutz als Querschnittsthemen fast alle Bereiche des täglichen Lebens und somit alle Handlungsfelder der Kommunen betreffen. Um die klimapolitischen Ziele Deutschlands und Schleswig-Holsteins zu erreichen, wäre daher für jedes dieser vielen Felder ein hohes Maß an fachlicher Expertise und Erfahrung notwendig. Bei lediglich ein oder zwei Stellen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung kann diese Expertise aber nicht aufgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher haben sich nun einige Kommunen und Kreise auf den Weg gemacht und überlegen, wie und in welcher Form der Klimaschutz und die Klimaanpassung effektiv und effizient gestaltet werden können. Beispielhaft ist hier der Kreis Rendsburg-Eckernförde zu nennen, der zurzeit den Aufbau einer kreisweiten Klimaschutzagentur unter Beteiligung der kreisangehörigen Städte und Gemeinden verfolgt. Solche und ähnliche Maßnahmen der Kreise und Kommunen in SH sollen durch das Land unterstützt und (personell und finanziell) gefördert werden um diese Ansätze schnellstmöglich umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung zu Punkt 2.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Wärmewende in Schleswig-Holstein, in Deutschland und Europa kommt nicht voran. Dabei ist der Sektor Wärme für über 40 % der CO<sub>2</sub>-Emissionen verantwortlich. Die Neu-Ausrichtung dieses Sektors auf erneuerbare Energien muss also dringend beschleunigt werden, wenn die klimapolitischen Ziele, wie sie sich Landes- und Bundesregierung gesetzt haben, noch erreicht werden sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Landesregierung Schleswig-Holsteins hat sich die Wärmewende ebenfalls auf die Fahnen geschrieben. Eine effektive Förderung entsprechender Maßnahmen in den Kommunen des Landes ist bisher aber nicht in Sicht. Zwar hat das MELUND vor kurzem eine neue Förderrichtlinie zum Aufbau klimafreundlicher Wärmeversorgungen veröffentlicht, die hinterlegten 5 Mio. € sind für investive Maßnahmen bzw. für einen wirkungsvollen Beitrag aber viel zu wenig. Projekte, die sich bereits in der Planung befinden und als Richtungsweisend zum Aufbau einer klimafreundlichen Wärmeversorgung angesehen werden können (z.B. in Preetz / Pohnsdorf) dürfen nicht durch mangelnde Unterstützung durch das Land scheitern. Daher fordern wir die Landesregierung auf, die Förderung des Klimaschutzes im Bereich des Sektors Wärme deutlich effektiver und effizienter auszurichten und auszubauen. Besonders im ländlichen Raum lassen sich entsprechende Maßnahmen ohne maßgebliche Unterstützung des Landes nicht umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung zu Punkt 3.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die Klimaschutzziele von Paris zu erreichen und damit eine Klimaerwärmung von mehr als 1,5°C bzw. maximal 2°C zu verhindern, muss ein Ausstieg aus den fossilen Energieträgern schnellstmöglich umgesetzt werden. Dazu gehört neben dem Ausstieg aus Öl auch der Ausstieg aus fossilem Gas. Um diesen zu bewerkstelligen und damit Planungssicherheit für die Kommunen in S.-H., insbesondere der Städte, zu schaffen, soll ein Ausstiegsplan aus Erdgas für S.-H. erarbeitet und veröffentlicht werden. Dieser soll Wege aufzeigen, wie Städte und Gemeinden sicher ohne Erdgas und CO<sub>2</sub>-frei versorgt werden können. Außerdem ist ein derartiger Ausstiegsplan hilfreich, um festzustellen, wie viel Erdgasinfrastruktur wir noch brauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung zu Punkt 4. und 5.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Laut Amtsordnung für Schleswig-Holstein dürfen amtsangehörige Gemeinden in S.-H. die Verwaltung der Gemeinde in ihre Ämter Ausgliedern. Die Ämter unterstützen die angehörigen Gemeinden, bereiten in Absprache mit den jeweiligen Bürgermeister*innen Beschlüsse vor und führen nach diesen die Selbstverwaltungsaufgaben für die Gemeinden durch. Hinsichtlich der Aufgaben, die die Gemeinden zu erfüllen haben, fungiert das Amt zudem als beratende Instanz und wirkt auf deren Erfüllung hin. Darüber hinaus können mehrere amtsangehörige Gemeinden nach §5 gemeinsam dem Amt die Trägerschaft von Selbstverwaltungsaufgaben ganz oder teilweise aus einem Katalog übertragen. Dieser Katalog enthält 16 Aufgaben wie z.B. Wirtschaftsförderung, Wasserversorgung oder Schulträgerschaft. Außerdem enthält der Katalog unter Nr. 16 den Punkt „Energie- und Wärmeversorgung sowie lokale Maßnahmen des Klimaschutzes“. Aus diesem Katalog dürfen die Gemeinden dem Amt maximal 5 Aufgaben zur (teilweisen) Trägerschaft übertragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Amtsordnung für Schleswig-Holstein heißt es unter §5 Satz1 bisher: „Durch Übertragungsbeschlüsse darf das Amt Träger von höchstens fünf der in Satz 1 enumerativ aufgeführten Selbstverwaltungsaufgaben werden; auf die nach Satz 1 übertragbare Zahl von Aufgaben wird die Übertragung von Teilen einer Aufgabe voll angerechnet.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schleswig-Holstein ist in weiten Teilen durch viele, sehr kleine Gemeinden im ländlichen Raum geprägt, welche ehrenamtlich geführt werden und daher durch Ämter unterstützt und verwaltet werden. Die Gemeinden sind häufig aufgrund ihrer Größe weder personell noch finanziell in der Lage, sich eingehend mit Aufgaben im kommunalen Klimaschutz bzw. den Anforderungen einer zukunftsfähigen Klimaanpassung auseinanderzusetzen. Doch gerade im ländlichen Raum ist das Potenzial für Klimaschutz und nachhaltige Energie- und Wärmeversorgung hoch. Ebenso sind die Erfordernisse der Klimaanpassung durch die bereits bestehenden Auswirkungen des Klimawandels in Schleswig-Holstein groß. Um die vom Bund zugesicherten Verpflichtungen im Klimaschutz zu erreichen, müssen diese Potenziale gehoben und die Gemeinden nachhaltig bei ihren Klimaanpassungsmaßnahmen und Klimaschutzanstrengungen unterstützt werden. Da für die vielen kleinen Gemeinden aber häufig auch andere Aufgaben von zentraler Bedeutung für die regionale Entwicklung sind, findet eine eingehende Beschäftigung mit den jeweiligen Möglichkeiten im Bereich des kommunalen Klimaschutzes häufig nicht statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Beschränkung der auf Ämter übertragbaren Aufgaben auf maximal 5 führt außerdem dazu, dass andere, häufig als wichtiger erachtete Aufgaben übertragen werden. Schlussendlich führen diese Umstände dazu, dass die vielfältigen Möglichkeiten zum Klimaschutz in weiten Teilen des ländlichen Raums in S.-H. nicht erfasst und damit nicht genutzt werden. Genauso verhält es sich mit dringend erforderlichen Maßnahmen zur Klimaanpassung. Um Anstrengungen im kommunalen Klimaschutz effektiv zu unterstützen und zu fördern, soll der Landtag Schleswig-Holsteins die Amtsordnung für S.-H. wie oben beschrieben ändern/ergänzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die Möglichkeit den Ämtern eine sechste Aufgabe zu übertragen, sofern eine dieser Aufgaben den Punkt 16 „Energie- und Wärmeversorgung sowie lokale Maßnahmen des Klimaschutzes“ darstellt, werden die Ämter und Gemeinden in die Lage versetzt, gemeinsam den Klimaschutz „vor Ort“ deutlich effektiver und nachhaltiger auf den Weg zu bringen und umzusetzen. Zusätzlich soll der Punkt wie folgt geändert bzw. ergänzt werden: „Energie- und Wärmeversorgung sowie lokale Maßnahmen des Klimaschutzes sowie der Klimaanpassung“. Dadurch werden Klimaschutz und Klimaanpassung zusammen in ihrer Bedeutung für die Kommunen in S.-H. gestärkt und die Ämter in die Lage versetzt, diese Aufgaben bei Zustimmung durch die Kommunen zu übernehmen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Oct 2019 13:51:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K1, K2, K3, K7, E2 NEU: Mutiges GRÜNES Sofortprogramm für Klimaschutz</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/NEU_Mutiges_GRUeNES_Sofortprogramm_fuer_Klimaschutz-65440</link>
                        <author>Landesvorstand, Jan Philipp Albrecht (KV Kiel), Philipp Schmagold (KV Kiel), Ingrid Nestle (KV Steinburg), Detlef Matthiessen (KV RD-ECK) LAG Landwirtschaft, LAG Energiepolitik (beschlossen am: 26.10.2019)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/NEU_Mutiges_GRUeNES_Sofortprogramm_fuer_Klimaschutz-65440</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Jahr 2015 hat sich die Weltgemeinschaft in Paris gemeinsam das Ziel gesetzt, die globale Erhitzung deutlich unter 2°C, möglichst 1,5°C zu halten, um heutigen wie folgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Die Klimaforschung ist sich einig: Jedes Zehntel Grad zählt, um die dramatischen Folgen des globalen Temperaturanstiegs zu begrenzen. Der Kampf gegen die globale Überhitzung unseres Planeten ist die vorrangige Menschheitsaufgabe des 21. Jahrhunderts. Daher fordern wir GRÜNE, das anspruchsvolle Ziel einer maximalen Erhitzung um 1,5°C zum Leitmotiv des Klimaschutzpfades in Deutschland zu machen. Schon eine Erhitzung um 2°C würde die Lebensgrundlage von bis zu 500 Millionen Menschen weltweit bedrohen – unter anderem durch Wassermangel und durch die Ausdehnung von Wüsten. Dabei geht es nicht mehr um ein fernes Zukunftsszenario: Die gravierende Klimakrise zwingt schon heute weltweit mehr Menschen zur Flucht als sämtliche Kriege zusammen. Auch mitten in Europa zeigen sich die Auswirkungen mehr und mehr: Denken wir doch nur an den Extremsommer des vergangenen Jahres – und in diesem Jahr: 30°C am Polarkreis, Waldbrände von Griechenland bis Schweden, ausgedörrte Landschaften und Ernteausfälle in halb Europa.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen viel schneller werden als zwischenzeitlich gedacht, weil wichtige Jahre und Jahrzehnte lang der ernsthafte Klimaschutz verschlafen wurden. Wir werden unsere Politik danach ausrichten, im Zeitraum zwischen 2035 und 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Die Ideen, Instrumente und Technologien für ernsthaften Klimaschutz sind vorhanden. Die Unterstützung in der Bevölkerung wächst und wächst. Die Kinder, von denen wir unsere Erde nur geborgt haben, gehen zu Hunderttausenden für Klimaschutz auf die Straße. Etliche Unternehmen haben sich auf den Weg gemacht, weil sie wissen, dass eine Green Economy neue Wertschöpfungsketten und neue Arbeitsplätze schaffen wird. Klimaschutz ist nicht nur die ökologische Schicksalsfrage, sondern auch maßgeblich für die Zukunft unserer Wirtschaft: Eine sozial und ökologisch verträgliche Wirtschaftsweise achtet weltweit Menschen- und Tierrechte, hält die planetaren Belastungsgrenzen ein und wagt eine Abkehr von maßloser Überproduktion und Massenkonsum. Nicht nur im Interesse des Industriestandortes, sondern im Interesse der Menschen, des Gewerbes und des Handels ist der Übergang zu einer ressourcenleichten Produktion ohne Klimabelastung zu erzielen. Nur so schaffen wir ein dauerhaft lebenswertes Deutschland und erhalten unseren Planeten so, wie wir ihn kennen. Wir wünschen uns, dass Klimaschutz als Chance für wirtschaftlichen Erfolg, nachhaltiges Unternehmertum und Innovation sowie Motor des Arbeitsmarktes begriffen wird. Wir erwarten die Weiterentwicklung unserer sozialen Marktwirtschaft im Sinne eines sozio-ökologischen Wirtschaftsmodells, das die breit diskutierten Ideen von Postwachstum, Kreislaufwirtschaft und Gemeinwohlökonomie einbezieht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europawahl und die Fridays-for-Future-Bewegung zeigen, dass die Bürger*innen konsequenten Klimaschutz wollen und keine parteipolitische Bedenkenträgerei. Unser Land braucht jetzt einen gemeinsamen gesamtgesellschaftlichen und politischen Kraftakt, um den Pariser Klimavertrag zu erfüllen und unserer und besonders allen zukünftigen Generationen die Chance zu geben, weiter in Freiheit zu leben. Mit dem von den Regierungsparteien im Bund vorgelegten Papier zum Klimaschutz werden zwar nun eine Reihe von wichtigen – gerade auch durch die schleswig-holsteinische Jamaika-Koalition vorangebrachten – Forderungen aufgegriffen und ein allererster Einstieg in einen einheitlichen Mindestpreis für CO2 vorgeschlagen. Diese Ansätze sind allerdings so zurückhaltend, dass sie für eine echte Wende in Richtung konsequenter Dekarbonisierung im Verkehrs- und Wärmesektor nicht geeignet sind und damit nötige Anpassung erneut um Jahre herausschieben – sie blockieren Klimaschutz und Energiewende weiter und setzen einen falschen marktwirtschaftlichen Rahmen, bei dem man auch nicht „dagegen an subventionieren“ kann. Es ist daher allerhöchste Zeit, dass die Bundesregierung mit ambitionierten Maßnahmen den Klimaschutz vorantreibt, statt ihn weiter zu blockieren. Die Bundesregierung muss umgehend entscheidende Weichen stellen, und zwar in folgenden vier Bereichen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Die zügige Einleitung des Kohleausstiegs und ein deutlich forcierter Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie der Sektorenkopplung.</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Der schnelle Einstieg in die CO2-Bepreisung mit 40/60 € pro Tonne CO2 als Basispreis (ABSTIMMUNG) und eine soziale Kompensation per Klimageld.</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Ein Klimaschutzgesetz als gesetzlichen Rahmen für Planungssicherheit in den Bereichen Wärme, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft erlassen.</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Die Potentiale der Klimaschutzleistungen in Land- und Forstwirtschaft erkennen, nutzen und ausbauen.</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir können jetzt zeigen, dass Klimaschutz, wirtschaftlicher Erfolg, Wohlstand und gesellschaftlicher Zusammenhalt in einem Industrieland im 21. Jahrhundert Hand in Hand gehen. Wir würden massiv davon profitieren – sowohl durch höhere Lebensqualität, als auch mit Blick auf Geschäftsmodelle und Arbeitsplätze der Zukunft. In Deutschland gibt es mehr als genug Energie und Ideenreichtum, um die entscheidende Zukunftsfrage des 21. Jahrhunderts wieder entschlossen anzugehen. Der Moment dafür ist jetzt. Klare und mutige Entscheidungen sind erforderlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Papier ist auch ein Angebot zur Zusammenarbeit. Wir haben konkrete Vorschläge formuliert. Für ihre Umsetzung bieten wir sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat unsere Unterstützung an. Entscheidend ist, dass Deutschland seine nationalen, europäischen und international verbindlich zugesagten Ziele erreicht. Über den besten und schnellsten Weg dorthin sind wir offen für jeden konstruktiven Dialog.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kohleausstieg einleiten und Energiewende beschleunigen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Ausbau der Erneuerbaren Energien, von Speichern und Netzen, muss dringend beschleunigt werden. Das ist genauso klimapolitisch notwendig wie ökonomisch vernünftig, denn Energie aus Wind und Sonne ist heute schon günstiger als neue Gas- und Kohlekraftwerke.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Ausbau wird jedoch derzeit vom klimaschädlichen Kohlestrom blockiert, für den nicht nur jährlich 240 Millionen Tonnen CO2 in die Luft geblasen werden, sondern der auch die Netze verstopft und gegenüber den Erneuerbaren einen unfairen Wettbewerbsvorteil hat. Viele Monate nachdem die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission ihren Kompromiss für den Ausstieg aus der Kohleverstromung vorgelegt hat, hat es die Große Koalition nicht geschafft, den Kohleausstieg einzuleiten. Wir brauchen schnell einen verbindlichen Abschaltplan bis 2030 und den konkreten Einstieg in den Ausstieg. Bis Ende 2022 sollen mindestens rund ein Viertel der Braunkohlekapazitäten und ein Drittel der Steinkohlekapazitäten abgeschaltet werden. Zudem soll sichergestellt werden, dass das Strukturfördergesetz mit einem Volumen von 40 Milliarden Euro an konkrete Abschaltungen gekoppelt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während weltweit immer mehr in Erneuerbare investiert wird, brechen allerdings im Land der Erfindung der „Energiewende“ die Investitionen ein. Um die Segel wieder in den Wind zu stellen, wollen wir bestehende regulatorische Hemmnisse beseitigen und so „ermöglichen“ statt „verhindern“. Denn was wir derzeit erleben, ist das genaue Gegenteil. Trotz Klagen aus Energiewirtschaft und Industrie bleibt die Bundesregierung untätig, obwohl die Unternehmen dringenden Klärungsbedarf haben und am überbordenden Maß bürokratischer Regeln verzweifeln. Was passiert mit funktionstüchtigen aber nicht mehr geförderten Wind-, PV- und Biomasseanlagen, die es ab 2021 immer häufiger geben wird? Darf bald jeder wahlkämpfende Landespolitiker sein Bundesland zur Tabuzone für den Windkraftausbau erklären? Diese und viele weitere Fragen stehen unbeantwortet im Raum und versprühen das Gift der Verunsicherung in einer Branche, die Milliardeninvestitionen zu stemmen hat und die dringend Planungssicherheit braucht. Seit mehr als zwei Jahren beobachten wir Bremsen und Stillstand der Erneuerbaren Energien und gleichzeitig eine ausufernde Rechtsetzung mit vielen Tausend neuen Paragraphen Energierecht, die den Zubau der Erneuerbaren weiter ausbremsen. Zahlreiche Bundesratsinitiativen aller Länder zeugen aber davon, dass es anders gehen kann, wenn man will.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt alle Deckel im EEG zu streichen, damit die klimafeindliche Begrenzung des Ökostromausbaus beendet wird. Insbesondere den Ausbau der Windenergie an Land und den der Solarenergie müssen wir beschleunigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist entsprechend wissenschaftlicher Empfehlungen (Sektorkopplungsstudie Prof. Dr. Quaschning) ein Zubau von jährlich mindestens 6 GW netto Wind an Land, 3 GW netto Wind auf See und 15 GW netto Photovoltaik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wind und Sonne schicken uns keine Rechnung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer Energiewende und Klimaschutz will, wer E-Autos, Wärmepumpen, Wasserstoffwirtschaft, einen Strommarkt ohne Atom und Kohle und Vieles mehr will, braucht als Basis schlicht sehr viel mehr Erneuerbare Energie. In Schleswig-Holstein setzen wir weiterhin auf einen zügigen und geordneten Ausbau der Windenergie auf See und an Land. Dafür werden wir Flächen bereitstellen und auf Bundesebene müssen die Rahmenbedingungen so verändert werden, dass die Bürger den Bau von Windparks wieder wie früher leichter selbst in die Hand nehmen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch brauchen wir mehr Solarstrom im städtischen und ländlichen Raum. Wir begrüßen die Initiative unseres Energiewende-Ministers Jan Philipp Albrecht und weiterer Ministerien anderer Länder im Bund zum schnelleren PV-Ausbau bei gleichzeitiger Steigerung der Qualität der Projekte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen eine <strong>Ausbauinitiative für Sonnenstrom</strong> in Deutschland und <strong>in Schleswig-Holstein</strong>. Auch im echten Norden mit weniger Sonnenstunden lohnt sich Photovoltaik, denn staubarme Luft und kühler Wind verbessern den Wirkungsgrad. In den letzten Jahren wurden in Schleswig-Holstein nicht einmal 50 Hektar PV-Freiflächenanlagen jährlich zugebaut. Das ist viel zu wenig, um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen! Wir wollen ab sofort <strong>jährlich 600 Hektar Freiflächen-Zubau</strong> für Schleswig-Holstein. Dieser soll sehr umweltverträglich mit gleichzeitiger <strong>Biolandwirtschaft</strong> und insbesondere durch <strong>natur- und artenschutzdienliche Maßnahmen</strong> in den zukünftigen Solarparks erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mieterstrom</strong> muss endlich <strong>flott gemacht</strong> werden, damit auch Nichteigentümer sich an der Energiewende beteiligen können. Bürgerenergie gerade bei PV -Dachanlagen soll wieder die Regel werden. PV ist ein wichtiges Standbein bei der <strong>Diversifizierung landwirtschaftlicher Einkommen</strong>. Da geht noch mehr! Wir unterstützen dabei besonders unsere <strong>mittelständische Solarwirtschaft</strong>, die sich in SH am Markt etabliert hat. Wir unterstützen auch <strong>Forschung und Entwicklung</strong>. Mit dem Fraunhofer Institut ISET in Itzehoe und zahlreichen führenden Firmen im Bereich Leistungselektronik ist SH gut aufgestellt. Das wollen wir stärken und nicht verspielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten ein <strong>PV-<strong>Dachflächenkataster </strong></strong>im ländlichen und städtischen Bereich.<br>
E<strong>ine Flächenplanung</strong> (Positiv oder Negativflächenprofil) im Bereich der Solarfreiflächen <strong>lehnen wir ab</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen ein <strong>Dialogforum</strong><strong>Energie und Natur </strong>in SH unter Einschluss der Wirtschaft, der Verbände und der Verwaltung würde ähnlich wie in Baden-Württemberg zu einer besseren Vernetzung aller beteiligten Akteure führen. Das Dialogforum hat auch die Aufgabe, einen <strong>Leitfaden<strong> &quot;Gute Fachliche Praxis</strong></strong>&quot; bei Planung, Errichtung und Betrieb von Solaranlagen zu erarbeiten <strong>unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher und landespflegerischer Belange</strong>. Ziel ist ein positiver Umweltsaldo, also eine Verbesserung für Natur und Umwelt. Wir werden dabei auch auf eine nachhaltige Umsetzung achten. Dies ist mit einem <strong>Beratungsangebot</strong> für die Akteure der Wirtschaft und der Kommunen zu flankieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht zuletzt fordern wir eine <strong>solare Baupflicht</strong> bei Neubau und im Bestand bei wesentlichen baulichen Änderungen am Dach.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen eine <strong>Beschleunigung von Fl</strong><strong>ä</strong><strong>chenausweisungen und</strong> eine Beschleunigung von <strong>Genehmigungsverfahren</strong> auf maximal 1 Jahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Abstimmung:</strong> Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Bereich von 110m beiderseits von Autobahnen und Schienen sollen als landwirtschaftliche Nutzung, als sogenannte &quot;Sonnen-Ernte&quot;, gelten. Dadurch sind für diesen Bereich weder Flächennutzungsplan (F-Plan) noch Bebauungsplan (B-Plan) anzupassen und der Ausbau der Solarenergienutzung ist zeitnah machbar. Die Verankerung im Erdreich erfolgt dabei ohne Beton, sondern durch demontierbare Erdanker bzw. Erdschrauben. Und nachhaltig betriebene PV-Freiflächenanlagen sind deutlich insekten- und vogelfreundlicher als konventionell betriebene landwirtschaftliche Ackerflächen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Abstimmung: </strong>Wir setzen uns dafür ein, dass PV-Freiflächen-Anlagen im Außenbereich künftig privilegiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>...und das geht uns auf den Deckel: Der Wegfall des PV Deckels von 52 GW ist überfällig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein fairer und ehrlicher Preis für CO2-Ausstoß</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne einen ehrlichen CO2-Preis und die Abschaffung von Subventionen bei fossiler Energienutzung ist weiter Stillstand angesagt. Der Umstieg auf Alternativen, die auf der Basis Erneuerbarer Energien entstehen, muss günstiger sein, als das Verharren auf Verhaltensmustern und Technologien, die am fossilen Energieverbrauch festhalten. Dazu fordern wir die Landesregierung auch auf, weitergehende Schritte zum Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie zu Umsetzung und Ausbau der vielen Bausteine der Sektorkopplung zu ergreifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür brauchen wir einen Einstieg mit einem CO2-Preis von anfänglich mindestens 40/60 Euro [Abstimmung] pro Tonne. Klimafreundliche Innovationen werden belohnt, kommen in eine Wirtschaftlichkeit, klimaschädliches Verhalten wird verteuert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen allen Bürger*innen und Wirtschaftszweigen einen kalkulierbaren Übergang mit hohen Effizienzgewinnen ermöglichen. Das ist nicht nur ökonomisch wirksam, sondern auch ökologisch sinnvoll und die Chance für eine sozialverträgliche Energiewende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der CO2-Preis muss in weiteren Schritten sukzessive aber zeitnah und verlässlich auf ein Niveau angehoben werden, das den Kosten entspricht, die durch den CO2-Ausstoß verursacht werden. Das sind derzeit 180 Euro/t CO2. Die Höhe dieses Preises hängt davon ab, wie konsequent verschiedene Maßnahmen der Reduktion der Klimagase umgesetzt werden und wirken. Es gilt: je früher die marktwirtschaftlichen Anreize wirken, umso schneller setzen sich Innovationen durch. Eine kohlenstoffneutrale Wirtschaft wird dann erreichbar sein, wenn Produktivität und Profitabilität sich auch daran bemisst, wie viel CO2 ausgestoßen wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Teile der Einnahmen können den Bürger*innen durch eine jährlich auszuzahlende Pro-Kopf-Klimaprämie zurückgegeben werden. Davon profitieren vor allem Menschen mit geringeren Einkommen. Wir werden die Einnahmen aber auch verwenden, um Stromnebenkosten wie Stromsteuer oder EEG-Umlage für Haushalte und kleine und mittlere Unternehmen zu reduzieren. Weitere Herausforderungen sind z.B.: Ertüchtigung der Wärmeversorgung sowie Klimaneutrale Mobilität für alle sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaschutz einen rechtlichen Rahmen geben</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE fordern, dass sich Deutschland in einem Klimaschutzgesetz das Ziel setzt, mehr als 75 Prozent der Treibhausgasemissionen – (bezogen auf 1990) bis 2030 einzusparen. Dabei müssen die Maßnahmen so gewählt werden, dass sie in Ihrer Gesamtheit geeignet sind dieses Ziel zu erfüllen. Die bisherigen Zielsetzungen der schwarz-roten Bundesregierung sind absolut nicht ausreichend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaschutzleistungen in der Land- und Forstwirtschaft mobilisieren</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Land- und Forstwirtschaft können Klimaschutz! Dafür muss die Problematik der Treibhausgasemissionen in Land- und Forstwirtschaft zielgenauer angegangen werden! Im Rahmen des durch unseren Landwirtschaftsminister geführten Dialogs zur Zukunft der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein sind die Fragen der Bekämpfung des Klimawandels und der Klimaanpassung die zentralen Handlungsfelder. Wir fordern die Landesregierung auf, unter Berücksichtigung unten angeführter Aspekte die Ausarbeitung des entsprechenden Rahmen und der Maßnahmen zügig fortzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Global denken, lokal handeln</strong>: Derzeit verbrauchen Deutschland und die EU virtuell viele Mio ha für den Import von Tierfutter, Lebensmittel und industriellen Rohstoffen. Es liegt im Sinne der Nachhaltigkeit diesen „Fußabdruck“ deutlich zu reduzieren und mit den eigenen Flächen auszukommen. Handelsabkommen, die den Import von Agrarprodukten aus Ländern mit deutlich niedrigeren Umwelt- und Sozialstandards erleichtern, lehnen wir ab. Sie unterlaufen die nationalen Bemühungen zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkere Ausrichtung der <strong>Agrarförderungen auf Klima-, Umwelt- und Tierschutzaspekte</strong>: Landwirt*innen die bereit sind, höhere Leistungen für den Klimaschutz in ihrem Betrieb umzusetzen, sollen dafür auch besonders gestützt werden. Um die Potentiale der Böden für den Klimaschutz zu nutzen bekommen Fruchtfolgen und Bodenbearbeitung eine neue Bedeutung. Die Bindung von Treibhausgasen im Rahmen eines besseren Nährstoffmanagements, die energetische Nutzung von Gülle und anderen Reststoffen sowie eine andere Bewirtschaftung und Bearbeitung der Agrarflächen soll gefördert werden. Der Tierbestand soll an regionalverfügbare Flächen gebunden sein und einzelbetrieblich bei maximal zwei Großvieheinheiten pro Hektar liegen, perspektivisch noch darunter. Grünlanderhalt und besonders auch Weidehaltung muss wieder wirtschaftlich attraktiv werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bundesweite <strong>Ausweitung des Ökolandbaus </strong>bis 2025 auf mindestens 25 Prozent der Fläche! Der ökologische Landbau ist Leitbild einer flächengebundenen und vielfältigen Landwirtschaft. Durch Forschung und Förderung für die Umstellung und Beibehaltung des Ökolandbaues, sowie die Förderung von Absatzmöglichkeiten für Bio-Produkte wird interessierten Landwirten die Umstellung auf Ökolandbau weiterhin ermöglicht und erleichtert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine <strong>Wasserwirtschaft</strong>, die mit höheren Wasserständen CO2 im Boden bindet und gleichzeitig einen Mehrwert für Natur- und Artenschutz liefert. Insbesondere bei den in Schleswig-Holstein überdurchschnittlich häufig vorkommenden Moorflächen wollen wir die anhaltende Ausgasung durch höhere Wasserstände in der Nutzung und durch Wiedervernässung dieser Flächen deutlich vermindern. Unsere CO2-Senken im Land, also vor allem Dauergrünland, Moore und Wälder, wollen wir sichern, stärken und aufbauen und dabei auch einen Mehrwert für den Naturschutz erzielen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wälder schützen und Bäume pflanzen</strong>: Wir brauchen Wälder, die der Klimakrise besser trotzen und dabei aktiven Klimaschutz betreiben. Bäume sind unsere gewachsenen Verbündeten, wenn es darum geht, CO2 zu binden. Auch ein Teil der menschengemachten Emissionen kann so gebunden werden. Sie sind unverzichtbar für den Klimaschutz. Der Aufbau eines naturnahen, gesunden Waldes kann viele Millionen Tonnen CO2 binden, bei nachhaltiger Nutzung des Holzes auch dauerhaft. Auch in der Waldpolitik muss auf allen Ebenen umgesteuert werden! Daher sollten ab sofort mindestens 0,5% des Bundeshaushaltes in Programme zur globalen Baumpflanzung fließen. Diese Mittel in Höhe von mindestens 1,5 Milliarden Euro pro Jahr sollen für Baumpflanzungs-Initiativen z.B. entlang von Feldwegen, Straßen und zur Ausweisung zusätzlicher Naturwaldflächen in Deutschland genutzt werden, aber auch zu Waldschutz- und Baumpflanzungs-Initiativen in anderen Ländern und Regionen unserer Welt, denn unser Klima hält sich nicht an Grenzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zentrale Forderungen zusammengefasst:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unmittelbarer Beginn des <strong>Kohleausstiegs</strong> mit der Abschaltung erster Kraftwerke zum nächstmöglichen Zeitpunktund Abschluss bis 2030,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine sektorübergreifende CO2-Bepreisung in Höhe von zunächst 40/60 Euro<strong> pro Tonne CO2-Äquivalent</strong> (ABSTIMMUNG) einführen. Die Einnahmen werden den Bürger*innen durch eine jährliche Pro-Kopf-Klimaprämie und durch eine deutliche Absenkung der Stromsteuer vollständig zurückgegeben. Davon profitieren vor allem Menschen mit geringen Einkommen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unser Ziel: <strong>100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien bis 2030 / den Ausbau der Erneuerbaren Energien sofort in großen Schritten beschleunigen (</strong><strong>ABSTIMMUNG</strong><strong>)! </strong>Den <strong>Ausbaudeckel bei erneuerbaren Energien</strong> streichen, Windenergie wieder in Schwung bringen, Förderung für Solarstrom vom Dach verbessern, mit anderen Erneuerbaren verzahnen und mehr Flächen für Wind und Solar zugänglich machen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Solarenergienutzung auf den Dächern und in der Freifläche vervielfachen und ab sofort einen jährlichen Zubau von natur- und artenschutzfreundlichen PV-Freiflächenanlagen auf mindestens 600 Hektar in Schleswig-Holstein ermöglichen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Befreiung von der <strong>EEG-Umlage</strong> auf Betriebe begrenzen, die nachweislich einen erheblichen Wettbewerbsnachteil aufgrund eines im internationalen Vergleich höheren Industrie-Strompreises haben würden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Neuzulassungen von mit fossilen Kraftstoffen betriebenen <strong>PKW </strong>im Jahr 2030 beenden und die Anschaffung emissionsarmer Fahrzeuge durch ein Bonus-Malus-System fördern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>LKW-Maut</strong> ist auf alle Straßen und alle Nutzfahrzeuge ab 3,5 Tonnen ausweiten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Investitionsoffensive Bahn</strong> starten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>jährlich angepasste <strong>Zulassungsquoten</strong> zur schrittweisen Reduzierung fossiler LKW, Busse und Schiffe, sodass diese ab spätestens <strong>2032</strong> nur noch mit erneuerbaren Antrieben zugelassen werden. Etwas später folgt die Luftfahrt, wobei die Entwicklung emissionsarmer oder auf regenerativen Energieträgern basierender Antriebe voranzutreiben ist. Parallel ist der Treibstoffverbrauch bei Interkontinentalflügen durch Routen- und Höhenwahl weiter zu senken,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Flugverkehr</strong> in die CO2-Bepreisung einbeziehen, Kerosin besteuern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die vollständige steuerliche Absetzbarkeit der <strong>energetischen Gebäudesanierung</strong> für selbstnutzende Eigentümer*innen ab Januar 2020 einführen und die Förderung der energetischen Gebäudesanierung deutlich steigern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Einspeiseverpflichtung der Netzbetreiber für CO2-neutral produzierten <strong>Wasserstoff</strong> in das Erdgasnetz mit Erhöhung der Einspeisung entsprechend der Produktion aus Wind- und Sonnenstrom,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>„Global denken, lokal handeln“ und <strong>Handelsabkommen</strong> ausschließen, die Umwelt- oder Sozialstandards unterlaufen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Ausrichtung der <strong>Agrarsubventionen</strong> an Klima-, Umwelt- und Tierschutzaspekte, die Ausweitung des <strong>Ökologischen Landbaus,</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen um <strong>Moore</strong> erhalten und wieder zu vernässen sowie eine verbesserte Wasserwirtschaft,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grünlandschutz, Weidewirtschaft und eine flächengebundene Tierhaltung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wald</strong> schützen und <strong>Bäume</strong> pflanzen. Ab sofort sollten mindestens 0,5% des Bundeshaushaltes in Programme zur globalen Baumpflanzung fließen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Oct 2019 13:46:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP 21: Rainer Borcherding</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Rainer_Borcherding-51294</link>
                        <author>Rainer Borcherding (KV SL-FL)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Rainer_Borcherding-51294</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/lpt-26-27_10_2019/Rainer_Borcherding-51294/embeddedpdf?file=%2Flpt-26-27_10_2019%2FRainer_Borcherding-51294%2Fviewpdf%3FsectionId%3D5050"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Oct 2019 08:30:54 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F 1NEU: Schuldenbremse erweitern - Investitionen in die Zukunft ermöglichen</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/In_die_Zukunft_investieren-15309</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/In_die_Zukunft_investieren-15309</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schuldenbremse erweitern - Investitionen in die Zukunft ermöglichen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne im Landesverband Schleswig-Holstein unterstützen das unter Federführung von Robert Habeck und unter Mitarbeit von Monika Heinold und Udo Philipp erarbeitete <strong>Konzept zur Verbindung der Schuldenbremse mit einer Investitionsoffensive. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Herausforderungen in unserem Land zu meistern,braucht es einen <strong>kräftigen Investitionsschub. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Zum einen</span> muss dem <strong>Klimawandel</strong> mit konsequenten Klimaschutzmaßnahmen entgegengewirkt werden und es bedarf einer Reaktion auf die Folgen bereits eingetretener Klimaveränderungen: dies erfordert kurzfristig Investitionen in Milliardenhöhe. <span class="underline">Zum anderen</span> muss die <strong>Infrastruktur</strong> in Kommunen, Ländern und im Bund dringend saniert und modernisiert werden. Ob Kitas, Schulen oder Hochschulen, ob Theater, Schwimmbäder oder Sporthallen, ob Rathäuser, Polizeistationen oder Gerichte, ob Schienenverkehr, Öffentlicher Nahverkehr, Radwege oder Straßennetz, ob Krankenhäuser oder Ladesäuleninfrastruktur: der Investitionsbedarf ist enorm. Hinzu kommt der dringende Bedarf an bezahlbarem Wohnraum sowie der immense Nachholbedarf bei der Digitalisierung und Glasfaserversorgung, um Deutschland zukunftsfähig aufzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesrepublik wurde in der Vergangenheit zu lange auf Verschleiß gefahren und statt in Zukunftstechnologien zu investieren, wurden ökologisch schädliche Strukturen subventioniert. Jetzt heißt es, konsequent handeln und umsteuern. Wenn Energie-, Agrar- und Mobilitätswende gelingen sollen, müssen jetzt die Weichen dafür gestellt werden. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen eine Investitionsoffensive, die zugleich eine antizyklische Maßnahme wäre, um der schwächelnden Konjunktur etwas entgegen zu setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das GRÜNE Konzept sieht vor, </strong><strong>die Schuldenbremse weiterzuentwickeln und sie auf Bundesebene mit einer verbindlichen Investitionsregel zu verknüpfen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zurzeit sieht die Schuldenbremse<strong> für den Bund </strong>vor,dass er sich in Höhe von 0,35 Prozent der gesamtstaatlichen Wirtschaftsleistung verschulden darf. Diese Regel wollen wir ändern. Wir wollen den Verschuldungsrahmen gemäß europäischer Vorgaben auf 1 Prozent erhöhen, ihn an Investitionen für Infrastruktur und Klimaschutz binden sowie an die Bedingung knüpfen, dass die bundesstaatliche Gesamtschuldenquote 60 Prozent des BIP nicht überschreitet. Damit bewegen wir uns im Rahmen des europäischen Fiskalpaktes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für die Länder</strong> gilt derzeit nach Vorgabe der Schuldenbremse, dass sie in konjunkturell schlechten Zeiten Schulden machen dürfen, um diese dann – planbar und verlässlich – in guten Zeiten zurückzuzahlen. Das ist eine vernünftige und generationengerechte Regel, welche Konjunkturzyklen berücksichtigt. Allerdings gibt sie keine Antwort darauf, wie Großinvestitionen getätigt werden können. Ein grundsätzliches Ausweichen auf ÖPP-Projekte ist für uns keine Lösung. Deshalb sieht das GRÜNE Konzept vor, verbindlich festzulegen, dass Länder – und ihre Kommunen – an den zusätzlichen Investitionsmitteln des Bundes partizipieren und selbst entscheiden können, für welche der vorgegebenen investiven Zwecke sie die Mittel einsetzen.<br><br>
Gelder aus Bankkonten, deren Besitzer*innen verzogen oder verstorben sind, fallen bisher nach einer Frist von 30 Jahren an die Banken.<br>
Bündnis 90/Die Grünen setzen sich dafür ein, dass mit diesen Geldern zukünftig ein neuer Fonds aufgebaut wird für nachhaltige und soziale Innovationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Flankierend zur Anpassung des von der Schuldenbremse vorgegebenen Verschuldungsrahmens für den Bund, sollen mit dem GRÜNEN Konzept öffentliche <strong>Investitionsgesellschaften auf Bundesebene</strong> gegründet werden. Mit deren Hilfe sollen Investitionen, die sich – insbesondere in Zeiten von Nullzins – wirtschaftlich rechnen, also mit denen sich Einnahmen erzielen lassen (z.B. Stromleitungen, Ladeinfrastruktur für Elektroautos, Glasfaser für schnelles Internet...), finanziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um unsere öffentlichen Haushalte strukturell besser aufzustellen wollen wir auch die Einnahmeseite strukturell verbessern – Schulden sind immer nur eine vorläufige Notlösung. Wir setzen dafür auf ein gerechtes Steuersystem, das zudem eine ökologische Lenkungswirkung haben muss. Schad- und Rohstoffe müssen höher besteuert werden, Vermögende können und müssen mehr zum Allgemeinwohl beitragen. Wir sprechen uns deshalb für die konsequente Schließung von Steuerschlupflöchern, eine schärfere Verfolgung von Steuerhinterziehung, für eine EU weite Digitalsteuer, sowie eine konsequente CO2 Bepreisung und für eine angemessene Vermögensbesteuerung aus. Eine sozial gerechte und ökologisch ausgerichtete Finanzwende soll auch sicherstellen, dass künftig teure Bankenrettungen vermieden werden. Keine Bank, kein Unternehmen darf „too big to fail“ sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE denken Finanzpolitik europäisch wie international. Wir fordern multinationale Mindeststandards und wollen das internationale Steuer Dumping stoppen, damit Großkonzerne nicht bessere Bedingungen haben als Mittelständler vor Ort. Auch und gerade weil wir die Klimaziele erreichen wollen und müssen, braucht es europäische wie internationale Regelungen und Investitionen in Klimaschutz, Innovation und Nachhaltigkeit. Dazu fordern wir einen europäischen Green New Deal, um die EU bis 2040 klimaneutral zu machen sowie eigene EU Einnahmequellen für einen auskömmlich finanzierten EU Haushalt und mehrjährigen Finanzrahmen. Zudem muss sich die Bundesregierung dazu bereit erklären 1,3% des BIPs in den EU Haushalt einzuzahlen, endlich ihre Blockadehaltung für gemeinsame europäische Investitionen aufgeben und sich dazu bekennen, dass Europa sozial gerecht und ökologisch gestalten werden muss.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es war richtig, dass sich Deutschland im Bund und in den Ländern Regeln gegeben hat, die dafür sorgen, dass die Staatsverschuldung nicht weiter unkontrolliert in die Höhe schnellt. Inzwischen ist es dem Land gelungen, strukturell ausgeglichene Haushalte aufzustellen und auch der Bund war bei der Haushaltskonsolidierung erfolgreich. An diesem Erfolg wollen wir festhalten und gleichzeitig den Spielraum der Schuldenbremse für den Bund erweitern, um die dringend notwendigen Investitionen insbesondere in Klimaschutz, Digitalisierung und Infrastruktur auf den Weg zu bringen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Oct 2019 08:22:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>M 1-5 &amp; 7 NEU: „Bündnis für Verkehrswende“ und „Mobilitätswendegesetz“ in Schleswig-Holstein</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Buendnis_fuer_Verkehrswende_und_Mobilitaetswendegesetz_in_Schleswig-H-18197</link>
                        <author>KV Pinneberg, LAG Verkehr, Heinz-Hermann Ingwersen  (KV NMS), KV Rendsburg, KV Storman, Ann Kathrin Tranziska, Dieter Schott (KV Pinneberg)  (Bündnis 90/Die Grünen SH)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Buendnis_fuer_Verkehrswende_und_Mobilitaetswendegesetz_in_Schleswig-H-18197</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>„Bündnis für Verkehrswende“ und „Mobilitätswendegesetz“ in Schleswig-Holstein </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landtagsfraktion wird aufgefordert gemeinsam mit der LAG Verkehr sowie anderen Gremien, Vereinen und Verbänden, ein „Bündnis für Verkehrswende“ in Schleswig Holstein zu gründen und die Inhalte für ein „Mobilitätswendegesetz“ vorzubereiten. Darüber hinaus setzen sich Bündnis 90/Die Grünen dafür ein, dass im neuen Landesnahverkehrsplan deutlichere Ausweitungen des Schienen- und ÖPNV Angebotes verankert werden. Die zu planenden Veränderungen sollen einen spürbaren Beitrag zu den für das Jahr 2030 formulierten Klimaschutzzielen leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Folgende Punkte sollen hier berücksichtigt und vorangetrieben werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Eine koordinierte und verbesserte regionale und landesweite Nahverkehrsplanung im Sinne der Verkehrswende. Hierzu gehören:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- eine Analyse, in welchen Bereichen die größten Emissionseinsparpotenziale bestehen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- eine umfassende Betrachtung aller Mobilitätsformen verschiedener Lebensbereiche</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Betrachtung und ggfs. Anpassung anderer Rechts- und Gesetzesbereiche (z.B. Öffentliches Recht, Baurecht, Raumordnungsgesetz), um den Ausbau und die Nutzung von emissionsarmen Mobilitätsformen auch dort zu verankern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Definition messbarer Ziele zu Verkehrswende und Klimaschutz sowie die Festlegung von Sanktionsmöglichkeiten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Mehr Anreize für mehr Nutzung von ÖPNV-Angeboten und Fahrgemeinschaften (bspw. Von Arbeitgeberseite aus)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Eine landesweite Neuorientierung in der Verkehrswegeplanung, bei der Busspuren, Fahrradwege/-straßen, E-Roller sowie Fußgängerwege umfassend berücksichtigt werden, sowie die (nach Prüfung erfolgende) Anpassung anderer Gesetze wie Baurecht und Straßenverkehrsrecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Auf Bundesebene ein Moratorium für den Ausbau der A23 (Spurerweiterung), zu erreichen. Weitere Straßenbaugroßprojekte, die über eine Instandsetzung hinausgehen, sollen überprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Ausbau des Schienennetzes, Verdichtung der Taktung der bestehenden Verbindungen sowie weitere ergänzende Maßnahmen, etwa die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken mindestens nach Maßgabe unserer Strategie Netz25+ und des Sondergutachtens der Landesregierung zur Schienenstrategie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Eine Stärkung des ÖPNV durch Programme für die Ausbildung von Fachkräften, eine Förderrichtlinie für mehr Elektromobilität/Wasserstofftechnologie im Land und die Finanzierung entsprechender Infrastruktur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Erhöhung der Landesmittel um 10 Mio Euro jährlich ab 2020 für die Angebotserweiterung im kommunalen, regionalen und kreisübergreifenden ÖPNV-Netz (Bus), u.a. neue Linien, Verdichtung der Taktung und Verkürzung der Fahrtzeiten durch ein koordiniertes Schnellbus- und Zubringer-System. Ggf. ist hierbei das ÖPNVG anzupassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Die Fortführung und Intensivierung des Elektrifizierungsprogramms MOIN.SH für Schienennetz und Fahrzeugflotte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8. Einbeziehung innovativer Mobilitätsformen, insbesondere in Städten und der Metropolregion. Insbesondere soll es eine Machbarkeitsstudie geben, die die Sinnhaftigkeit und Kosten von Seilbahntrassen alternativ zu Straßen oder auch Eisenbahnstrecken bewertet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9. In einem ersten Schritt wurde auf dem LPT im April 2019 die Einführung eines Bildungstickets auf den Weg gebracht. In einem zweiten Schritt setzten wir und für eine Vereinfachung und Vergünstigung des bestehenden Tarifsystems im Regionalbereich und perspektivisch für die Einführung eines landesweiten 365 € Tickets, bzw. 120 € Tickets im Nahbereich ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>10. Spürbare Stärkung der Nahmobilität insbesondere Fahrradfahren und zu Fuß gehen durch den verstärkten Ausbau von Radwegen und Bike &amp; Ride Stationen sowie den Bau kreuzungsarmer Radschnellrouten und die Verbesserung der Mitnahmemöglichkeiten von Fahrrädern im ÖPNV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11. Förderprogramm für die Anschaffung von Lastenfahrrädern für Gewerbetreibende und für private Haushalte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den kommenden Jahren müssen entscheidende Weichen gestellt werden, um unsere Natur zu schonen und dem Klimawandel wirksam zu begegnen. Dazu gehört auch ein klares Bekenntnis zur Verkehrswende in Kommunen, Kreisen und Land. Tragfähige Strategien, Konzepte und Investitionen in Schienen, den öffentlichen Nahverkehr sowie in Fahrradwege sind nötig. Während in den anderen Sektoren bereits große Fortschritte beim Klimaschutz erreicht wurden, steigt der CO2-Ausstoß im Verkehrssektor immer noch an. Auch die Folgekosten des Verkehrssektors sind mit ca. 150 Milliarden € pro Jahr enorm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur mit einer massiven Erhöhung des Marktanteils des Umweltverbundes mit einer Mobilitätsgarantie auf der Basis Starker Linien und flexibler Bedienung vor Ort kann bis zum Ende des kommenden Jahrzehnts eine nachhaltige Reduzierung der CO2-Emissionen des Verkehrs erreicht werden. So schützen wir nicht nur das Klima, sondern steigern auch die Lebensqualität für die Menschen in unserem Land zwischen den Meeren.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Oct 2019 00:02:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D 10NEU: Links, grün, feministisch: Die Freiheit von Frauen schützen – Verbot der Vollverschleierung in öffentlichen Gebäuden</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Links_gruen_feministisch_Die_Freiheit_von_Frauen_schuetzen__Verbot_d-55412</link>
                        <author>Sybille Duckek (KV Plö), Ute Lefelmann-Petersen (KV Plö), Thomas Rulle (KV Plö), Jens Ewald (KV PI), Uta Amann (KV KI), Kirk Fünderich (KV Plö), Regina Kluender (KV KI), Franz Furkert (KV Plö), Gudrun Rempe (KV RD), Petra Greve (KV RD), Valerie Wilms (KV PI), Stefanie Kohlmorgen (KV Plö), Irmtraud Mitzkus (KV NF), Tilman Steiner (KV OH)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Links_gruen_feministisch_Die_Freiheit_von_Frauen_schuetzen__Verbot_d-55412</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Links, grün, feministisch: Die Freiheit von Frauen schützen – Verbot der Vollverschleierung in öffentlichen Gebäuden</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich für ein <strong>Verbot der Vollverschleierung</strong> in allen öffentlichen Gebäuden des Bundes, der Länder und der Kommunen, insbesondere in Sozialisationsinstanzen/Bildungseinrichtungen (Hochschulen, Schulen und Kindertagesstätten) ein. Bündnis 90/Die Grünen unterstützen damit liberale Muslimas*e und bekämpfen die patriarchale Unterdrückung von Frauen in Schleswig-Holstein und Deutschland insgesamt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bündnis 90/Die Grünen setzen sich uneingeschränkt für eine <strong>Gleichberechtigung der Geschlechter</strong> in der Gesellschaft ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Staat hat die Pflicht, die Grundrechte aller Bürger*innen zu schützen. Darunter fallen insbesondere die Unantastbarkeit der Menschenwürde, das Recht von Frauen auf <strong>gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe</strong> sowie das Recht auf <strong>körperliche Unversehrtheit und Kommunikation</strong>.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Das Unsichtbarmachen menschlicher Individualität, die Verhinderung kommunikativer Präsenz, das damit einhergehende Verunmöglichen gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe und die Einschränkung der Kommunikation schränken die Grundrechte massiv ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wir setzen uns ausdrücklich für ein <strong>Verbot</strong> der Vollverschleierung ein, weil unklare politische Haltungen extremistischen Ideologien einen Nährboden bereiten, in denen Frauen eine nachgeordnete Rolle zugesprochen und ihnen keine gleichberechtigte Entfaltung ihrer Persönlicheit zugestanden wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wir setzen uns auch ausdrücklich für ein <strong>Verbot</strong> der Vollverschleierung ein, um einem Aushebeln demokratischer Errungenschaften des offenen, freien Diskurses zu begegnen. Wir lassen keine Dominanz von Männern über Frauen zu und dulden keine extremistischen Parallelgesellschaften.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wir setzen auf die Unterstützung von säkularen Reformbewegungen innerhalb aller Religionen zur Unterstützung gleichberechtigter, freier Diskurse. Ein Verbot der Vollverschleierung stärkt liberale Muslime -vor allem Frauen- und begegnet damit Anfeindungen extrem konservativer Kräfte, die offenen Diskussionen nicht zugänglich sind und selbst vor Morddrohungen nicht zurückschrecken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Erläuterungen</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir widersprechen der Annahme, dass sich muslimische Frauen frei für oder gegen die Vollverschleierung entscheiden können, denn der soziale Druck in den meist sehr konservativen oder gar archaischen Familien auf die Frauen ist enorm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir halten es für gefährlich, die Vollverschleierung mitsamt ihrer Entmenschlichung und einhergehenden psychischen Gewalt aus (grenzenloser) Toleranz zu bagatellisieren und zu relativieren, und dabei das Leid der betroffenen Frauen weitgehend auszublenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Argumentation, dass unverschleierte Frauen durch ihren „Besitzer“/ Unterdrücker womöglich nicht mehr erlaubt wird, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen oder gar ihre Wohnung zu verlassen, verweist auf die Absurdität der Vollverschleierung und sollte eine gesetzlich klare Positionierung nicht beeinflussen. Wir glauben, dass eine gesetzliche Regelung, die die Vollverschleierung untersagt, einer weitaus größeren Gruppe muslimischer Mädchen und Frauen dabei hilft, den sozialen Druck zu vermindern und ihr Leben selbstbestimmter zu leben. Der Nutzen eines Verbotes ist unserer Auffassung deutlich größer als das Risiko für die betroffenen Frauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für Lehrkräfte, Lehrbeauftragte, Erzieherinnen und Erzieher, Professorinnen und Professoren sowie den für die jeweilige Bildungseinrichtung Verantwortlichen ist eine klare gesetzliche Regelung die Voraussetzung dafür, in eindeutiger Weise mit Vollverschleierungen im Lehralltag umzugehen. Bildungseinrichtungen sollen säkulare Organisationen sein. In Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung (Rathäuser, Ämter, Krankenhäuser, Gerichten) gilt dies analog und vermeidet Konflikte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Letztendlich senden wir mit unserem politischen Handeln nicht nur Signale an alle hier lebenden Menschen, sondern agieren auch in einem globalen Kontext: eine Kapitulation der demokratisch orientierten Mehrheit in Europa vor extremistischen Bewegungen und ihrer Symbolik wäre ein fatales Signal an reformorientierte Kräfte in vielen muslimischen Ländern, in denen mutige Frauen unter Gefahr für Freiheit und Leben gegen patriarchale Unterdrückungssysteme kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir möchten nochmals betonen, dass sich der Antrag lediglich auf ein Verbot einer Vollverschleierung (Niqab und Burka) in öffentlichen Gebäuden bezieht, nicht auf Öffentlichkeit insgesamt.</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 25 Oct 2019 13:57:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP 19: Johannes Albig</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Johannes_Albig-10331</link>
                        <author>Johannes Albig (KV Kiel)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Johannes_Albig-10331</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/lpt-26-27_10_2019/Johannes_Albig-10331/embeddedpdf?file=%2Flpt-26-27_10_2019%2FJohannes_Albig-10331%2Fviewpdf%3FsectionId%3D5050"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 25 Oct 2019 08:54:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP 20: Friederike Rathgens</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Friederike_Rathgens-63073</link>
                        <author>Friederike Rathgens (KV Schleswig-Flensburg)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Friederike_Rathgens-63073</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/lpt-26-27_10_2019/Friederike_Rathgens-63073/embeddedpdf?file=%2Flpt-26-27_10_2019%2FFriederike_Rathgens-63073%2Fviewpdf%3FsectionId%3D5050"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 25 Oct 2019 00:28:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP 18: Anna Langsch</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Anna_Langsch-57556</link>
                        <author>Anna Langsch (KV Kiel)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Anna_Langsch-57556</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/lpt-26-27_10_2019/Anna_Langsch-57556/embeddedpdf?file=%2Flpt-26-27_10_2019%2FAnna_Langsch-57556%2Fviewpdf%3FsectionId%3D5050"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 22:49:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R 1: Rechenschaftsbericht des Landesvorstands 2018/2019</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Rechenschaftsbericht_des_Landesvorstands_2018-2019-27678</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 22.10.2019)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Rechenschaftsbericht_des_Landesvorstands_2018-2019-27678</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Parteitag, auf dem wir unseren ersten Rechenschaftsbericht abgegeben haben, fand Ende April 2018 in Eckernförde statt. Wir waren alle höchst ein- und angespannt, weil nur zwei Wochen später die Kommunalwahlen stattfanden. Als komplett neuer Landesvorstand hatten wir zusammen mit dem tollen Team der Geschäftsstelle und allen Kreisverbänden partizipativ eine Kampagne auf die Beine gestellt. Wir konnten gemeinsam kreativ werden und Konzepte für den Wahlkampf ausprobieren. Ihr erinnert Euch bestimmt an einige Elemente, wie die bunten Schafe auf dem Deich, „Vielfalt statt Einfalt“, „Summsumm statt Blabla“. Ob die Strategie des „Inhouse“-organisierten Wahlkampfs Erfolg haben würde, stand noch in Frage. Der 6. Mai 2018 bestätigte und belohnte uns alle mit einem hervorragenden Ergebnis von 16,5% als landesweit drittstärkste Partei, in diversen Gemeinden sogar als stärkste Kraft. Der fulminante Wahlkampf hat sich gelohnt und wir konnten 2,8% und damit 34.000 Stimmen dazu gewinnen und erneut deutlich über dem damaligen Bundestrend liegen. Wir standen am 6. Mai 2018 in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten mit einem zweistelligen Ergebnis da, sämtliche GRÜNEN Fraktionen sind gewachsen, in vielen Orten sind erstmals Grüne in den Räten. Insgesamt haben wir jetzt über 600 Mandatsträger*innen - getreu unseres Mottos haben wir danach sagen können: klar – grün – gemacht!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie immer gilt: nach dem Spiel ist vor dem Spiel – nach dem Kommunalwahlkampf ist vor dem Europa-Wahlkampf. Die Vorbereitung hierfür folgte nach den Runden mit Feedbacks und Kritik zum vergangenen Wahlkampf recht schnell. Mit der Nominierung des Landesparteitags in Harrislee für Rasmus Andresen und Anna Leidreiter gingen wir ins Rennen um die Europalistenaufstellung auf der BDK in Leipzig. Beide haben sich dort hervorragend geschlagen und wir danken Rasmus und Anna für ihr außerordentliches Engagement in einem harten parteiinternen Wettbewerb. Mit Rasmus auf Listenplatz 16 hatten wir nun das erste Mal seit langem wieder die Chance, eine*n Schleswig-holsteinischen Europaabgeordneten stellen zu können. Rasmus‘ Wahlkampf mit reichlich Unterstützung von Abgeordneten, Minister*innen, Robert und vor allem unzähligen Mitgliedern und Freiwilligen hat große Freude gemacht und noch einmal bewiesen, wie herausragend die Wahlkampfmotivation der Partei ist. Mit einem Ergebnis von 29,1% haben wir einen Wahlsieg eingefahren, den wir uns nicht vorstellen konnten. Der klare Fokus, „Menschenrechte und Klima schützen - Deine Zukunft: Europa“, hat sich bewährt und bewiesen, dass wir nicht nur in Umfragen gut abschneiden, sondern dies bei Wahlen umsetzen können. Der wirklich große Erfolg für uns GRÜNE im Norden ist, dass mit Rasmus Andresen, ein junger Schleswig-Holsteiner im Europaparlament sitzt! Wir sind so froh, dass Du dort bist und dass wir die lange gute Zusammenarbeit auf anderer Ebene fortsetzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht nur bei den Wahlen waren wir GRÜNEN in den letzten anderthalb Jahren überaus erfolgreich, wir spüren wohl alle auch, dass die Erwartungen an uns, aber auch das Vertrauen in uns wachsen. Die sich veränderten Bedingungen, sei es das Erstarken der Rechten, der rauer werdende Ton in der Gesellschaft, die klaffende Schere zwischen Arm und Reich, die Klimakrise – all das verlangt Antworten auf Fragen, denen wir uns stellen müssen. Dies braucht nicht zuletzt eine Klärung der eigenen programmatischen Grundlagen. Dem haben sich Annalena und Robert mit dem Bundesverband intensiv angenommen und einen groß angelegten Programmprozess initiiert, an dem sich der Landesverband Schleswig-Holstein intensiv beteiligt. Wir haben als LaVo und Geschäftsstelle zunächst Themendiskussionen in Ratzeburg, Neumünster, Schleswig, Wedel und Heide sowie nach Vorlage des Zwischenberichts das bundesweite Auftaktforum „Mut haben, Zukunft machen“ in Lübeck organisiert. Zu erleben war auch hier der große Wunsch vieler langjähriger und neuer Mitglieder nach intensiven Debatten und Raum für kreative Ideen. Diese freudige Diskussionskultur ist hervorragende Grundlage für die kommenden Vorbereitungen zur Bundestagswahl 2021 (oder schon früher?) und zu unsereLandtagswahl 2022.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Parallel zur Programmatik mussten wir uns auch bezogen auf Satzung und Strukturen den neuen Herausforderungen stellen. Erfreulicherweise konnten wir auch weiterhin einen enormen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Hatten wir GRÜNE am Stichtag 23. März 2018 noch 2890 Mitglieder, so sind wir zum Stichtag 17.10.2019 auf 4144 Mitglieder gewachsen.Gleichzeitig waren nur einige wenige Austritte zu verzeichnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Innerhalb dieses Zeitraums ist das ein Anstieg um rund 43%. Insgesamt hat unser Landesverband aktuell einen Frauenanteil von ca. 44%. Zur Begrüßung der neuen Mitglieder fanden drei sehr gut besuchte Neumitgliedertreffen im Landeshaus statt. Ein weiteres ist vor dem jetzigen Landesparteitag geplant.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen bei aller Freude die Möglichkeit schaffen, damit professionell und zukunftsgerichtet umzugehen. Um unsere Strukturen anzupassen, haben wir uns mit Susanna Obermair als Beraterin für systemische Organisationsentwicklung professionelle Unterstützung ins Haus geholt. Gemeinsam mit einer sehr engagierten Arbeitsgruppe, der wir an dieser Stelle unseren sehr herzlichen Dank aussprechen, gestalten wir einen Prozess mit den verschiedenen Gliederungen der Partei. Dank der fortwährenden Finanzierung aus den Kreisverbänden wird sie uns auch weiterhin begleiten können. Im Strukturprozess nahmen wir uns zunächst Fragen der Finanzbeziehungen sowie der Verteilung an. Nach einer internen Aufgabenkritik und einer Erwartungsabfrage auf Kreisebene führten wir die unterschiedlichen Anforderungen an die Landesgeschäftsstelle zusammen und stellten diese strukturell neu und personell gestärkt auf. Darüber hinaus wurde deutlich klar, dass die Parteiorganisation nur mit angemessen ausgestatteten Kreisgeschäftsstellen funktioniert. Daher besteht der nächste Schritt im Ausbau der Kreisgeschäftsstellen, wozu wir mit den Kreisverbänden bereits einen intensiven Dialog begonnen haben. In einem weiteren Schritt steht auch die Verbesserung der Zusammenarbeit mit der Bundesebene an, auf deren Ebene ebenfalls ein Strukturprozess angestoßen wurde, den wir sehr unterstützen. Auf Landesebene stehen als weitere Themen die Weiterentwicklung von Formaten für die programmatische Arbeit sowie Digitalisierung und interne Kommunikation an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso wie Programm und Struktur muss auch unsere Satzung in den neuen Zeiten ankommen. Auch hier war eine Arbeitsgruppe, die Satzungs-AG, bis kurz vor diesem Parteitag in intensiven Diskussionen fleißig am Werk. Danke dafür! Unsere Vorschläge zur Überarbeitung der Satzung werden Euch auch heute hier noch beschäftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies stellte uns und viel mehr noch Euch vor neue Herausforderungen: viele neue Leute machen Politik und haben viele Fragen. Eines unserer wichtigsten Projekte war es dann auch, den Service und die Vernetzung für unsere Kommunal@s sicher zu stellen und die GRÜNE kommunalpolitische Vernetzung über die GAR SH e.V. auf dauerhaft finanziell und strukturell sichere Beine zu stellen. Dank des Vertrauens der Kreisschatzmeister*innen und des Engagements des GAR-Vorstands sehen wir die GAR auf einem guten Weg – auch wenn leider der Geschäftsführer Matthias Ullrich, dem wir noch mal ausdrücklich danken wollen, ganz ins Büro von Rasmus Andresen wechselte. Der Verein GAR SH e.V. hat im Sommer 2019 eine neue Person gesucht und gefunden. Mit neuem Schwung geht es nun weiter und wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Partei soll inklusiver werden. Aus diesem Grund haben wir uns mit dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung getroffen. Wir wollen den Input in den nächsten zwei Jahren nutzen, um unsere Partei offener zu gestalten und ein besseres Angebot für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Dabei wollen wir in Zusammenarbeit mit der LAG Soziales ein Konzept erarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass die Zeichen jetzt gesellschaftlich auf GRÜN stehen, bringt viele neue Herausforderungen mit sich. Eine davon ist, dass wir jetzt nicht nur mehr Kandidat*innen für Bürgermeister*innenwahlen aufstellen, um die Chance zu nutzen, GRÜNE Inhalte und Personen bekannter zu machen, sondern mit dem nicht mehr unrealistischen Ziel, dass unsere Leute diese Wahlen auch gewinnen können. Aber auch das gelingt nicht aus dem Nichts, es braucht neben guten Kandidat*innen eine gute und langfristige Vorbereitung, es braucht Vernetzung und Schulungen, den Aufbau geeigneter Personen über einen längeren Zeitraum – schlicht: es braucht ein Konzept. Auch dies hat uns in den letzten Monaten beschäftigt. Mit den beiden Wahlkämpfer*innen in Schleswig und Elmshorn, Wiebke und Tafin, die großartig gekämpft haben und Wiebke es sogar in die Stichwahl geschafft hat, konnten wir zwar keinen der Wahlkämpfe gewinnen aber dennoch viele Erfahrungen in diesen ersten landesseitig unterstützten Wahlkämpfen sammeln. Ein großes Dankeschön nochmal an Euch und Eure tollen Teams!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben all diesen Wahlkämpfen, Reformen, Konzepten und Strukturen wurde unser Landesvorstandsalltag natürlich auch stark vom ganz normalen politischen Geschehen bestimmt – wir waren im Maschinenraum unseres Landesverbandes, der Landesgeschäftsstelle, präsent und wollten das Ohr nah bei unseren Mitarbeiter*innen haben. Für die Zusammenarbeit mit euch in der Geschäftsstelle möchten wir uns auch an dieser Stelle bedanken! Das riesige Engagement des Teams und der über das erwartbare Maß hinausgehende Einsatz für die GRÜNE Sache sind bemerkenswert und machen eine erfolgreiche Arbeit des Landesvorstands überhaupt erst möglich. Die Suche nach neuen Räumlichkeiten für die Landesgeschäftsstelle, die den Kriterien für Barrierefreiheit und eine angenehme und der neuen Teamgröße angemessene Arbeitssituation entsprechen, ist eine weitere Daueraufgabe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Natürlich waren wir auch bei Euch vor Ort in den Kreisgeschäftsstellen, den Orts- und den Kreisverbänden. Wir haben uns bemüht, LAGen zu besuchen und immer wieder auch den Kontakt mit einzelnen Mitgliedern zu pflegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steffen und Anna nehmen als Sprecher*innen-Duo regelmäßig an allen Fraktionssitzungen der Landtagsfraktion, an den wöchentlichen Sitzungen der Grünen Lage und der Jamaika-Runde teil. Gleichzeitig sind die beiden regelmäßig in Berlin, um sich mit dem Bundesvorstand und den Vorständen der anderen Landesverbände auszutauschen. Hinzu kommen etliche Unternehmensbesuche, Termine mit Verbänden, Vereinen und Initiativen sowie die Repräsentation des Landesverbands.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben diesem großen Bereich arbeiten wir an von uns initiierten Projekten (Fortsetzung Plastikprojekt, Zeitpolitikprojekt) und beschäftigen uns mit tagespolitischen Angelegenheiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierfür spielte die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, analog und digital, eine große Rolle, die wir weiterhin für eine der wichtigsten Aufgaben des Landesvorstands halten. Die Zusammenarbeit mit der Landtagsfraktion und unseren Minister*innen funktioniert und wir haben uns zunehmend in die Medienarbeit hineingefunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die ganz große Herausforderung, die wir als Landesvorstand für die nächsten Jahre sehen, ist, dass wir, wenn es uns gelingen soll, die fulminanten Ergebnisse der Europawahl in den nächsten Wahlen auch nur annähernd zu wiederholen, wir eine massive Weiterentwicklung der Parteiorganisation und -struktur innerhalb kurzer Zeit realisieren müssen. Dafür ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Orts- und Kreisverbänden elementar wichtig. Als Landesvorstand war und ist es unser Prinzip bei allen Prozessen auf Augenhöhe mit allen Beteiligten zu arbeiten und gemeinsam getragene Lösungen zu finden. Klar ist, dass dies möglicherweise nicht immer gelingt aber es ist nach wie vor unser konsequenter Anspruch. Wir bedanken uns ausdrücklich bei all jenen, die uns in den vergangenen zwei Jahren konstruktiv und auch kritisch begleitet haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor uns allen liegt eine möglicherweise noch sehr viel größere Verantwortung: Bei der Landtagswahl und der darauf folgenden Kommunalwahl könnten wir eine Führungsrolle für Schleswig-Holstein übernehmen. Die Weichen dafür stellen wir jetzt. Es gibt zahlreiche Orte im Land, in denen wir Direktmandate gewinnen und Fraktionsstärken erreichen können, wie wir sie als GRÜNE bisher nicht kennen. Auch wenn wir einen großen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen haben, brauchen wir künftig enorm viele Aktive und wir müssen schon heute damit beginnen, diese zu gewinnen und sie so gut wie irgend möglich mit GRÜNER Politik vertraut machen. Getreu des alten Mottos: Global denken, lokal handeln.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 21:14:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP 17: Sina Clorius</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Sina_Clorius-32139</link>
                        <author>Sina Clorius (KV Nordfriesland)</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Sina_Clorius-32139</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/lpt-26-27_10_2019/Sina_Clorius-32139/embeddedpdf?file=%2Flpt-26-27_10_2019%2FSina_Clorius-32139%2Fviewpdf%3FsectionId%3D5050"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 20:46:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K 1-3&amp;7 NEU: Mutiges GRÜNES Sofortprogramm für Klimaschutz!</title>
                        <link>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Mutiges_GRUeNES_Sofortprogramm_fuer_Klimaschutz-58647</link>
                        <author>Landesvorstand, Jan Philipp Albrecht (KV Kiel), Philipp Schmagold (KV Kiel), Ingrid Nestle (KV Steinburg), LAG Landwirtschaft</author>
                        <guid>https://lpt-26-27_10_2019.antragsgruen.de/lpt-26-27_10_2019/Mutiges_GRUeNES_Sofortprogramm_fuer_Klimaschutz-58647</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Abstimmung</strong> zum Einstiegspreis mit entsprechender Anpassung an den rot markierten Stellen: A) 40 Euro B) 60 Euro C) 40 Euro und 2021 auf 60 Euro steigern</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Abstimmung</strong>: Soll in die Formulierung 100% Strom aus Erneuerbaren Energien das Jahr 2030 als Ziel aufgenommen werden?</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mutiges GRÜNES</strong><strong> Sofortprogramm f</strong><strong>ür Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kombination aus den Anträgen K1, K2, K3, K7</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Jahr 2015 hat sich die Weltgemeinschaft in Paris gemeinsam das Ziel gesetzt, die globale Erhitzung deutlich unter 2°C, möglichst 1,5°C zu halten, um heutigen wie folgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Die Klimaforschung ist sich einig: Jedes Zehntel Grad zählt, um die dramatischen Folgen des globalen Temperaturanstiegs zu begrenzen. Der Kampf gegen die globale Überhitzung unseres Planeten ist die vorrangige Menschheitsaufgabe des 21. Jahrhunderts. Daher fordern wir GRÜNE, das anspruchsvolle Ziel einer maximalen Erhitzung um 1,5°C zum Leitmotiv des Klimaschutzpfades in Deutschland zu machen. Schon eine Erhitzung um 2°C würde die Lebensgrundlage von bis zu 500 Millionen Menschen weltweit bedrohen – unter anderem durch Wassermangel und durch die Ausdehnung von Wüsten. Dabei geht es nicht mehr um ein fernes Zukunftsszenario: Die gravierende Klimakrise zwingt schon heute weltweit mehr Menschen zur Flucht als sämtliche Kriege zusammen. Auch mitten in Europa zeigen sich die Auswirkungen mehr und mehr: Denken wir doch nur an den Extremsommer des vergangenen Jahres – und in diesem Jahr: 30°C am Polarkreis, Waldbrände von Griechenland bis Schweden, ausgedörrte Landschaften und Ernteausfälle in halb Europa.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen viel schneller werden als zwischenzeitlich gedacht, weil wichtige Jahre und Jahrzehnte lang der ernsthafte Klimaschutz verschlafen wurden. Wir werden unsere Politik danach ausrichten, im Zeitraum zwischen 2035 und 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Die Ideen, Instrumente und Technologien für ernsthaften Klimaschutz sind vorhanden. Die Unterstützung in der Bevölkerung wächst und wächst. Die Kinder, von denen wir unsere Erde nur geborgt haben, gehen zu Hunderttausenden für Klimaschutz auf die Straße. Etliche Unternehmen haben sich auf den Weg gemacht, weil sie wissen, dass eine Green Economy neue Wertschöpfungsketten und neue Arbeitsplätze schaffen wird. Klimaschutz ist nicht nur die ökologische Schicksalsfrage, sondern auch maßgeblich für die Zukunft unserer Wirtschaft: Eine sozial und ökologisch verträgliche Wirtschaftsweise achtet weltweit Menschen- und Tierrechte, hält die planetaren Belastungsgrenzen ein und wagt eine Abkehr von maßloser Überproduktion und Massenkonsum. Nicht nur im Interesse des Industriestandortes, sondern im Interesse der Menschen, des Gewerbes und des Handels ist der Übergang zu einer ressourcenleichten Produktion ohne Klimabelastung zu erzielen. Nur so schaffen wir ein dauerhaft lebenswertes Deutschland und erhalten unseren Planeten so, wie wir ihn kennen. Wir wünschen uns, dass Klimaschutz als Chance für wirtschaftlichen Erfolg, nachhaltiges Unternehmertum und Innovation sowie Motor des Arbeitsmarktes begriffen wird. Wir erwarten die Weiterentwicklung unserer sozialen Marktwirtschaft im Sinne eines sozio-ökologischen Wirtschaftsmodells, das die breit diskutierten Ideen von Postwachstum, Kreislaufwirtschaft und Gemeinwohlökonomie einbezieht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europawahl und die Fridays-for-Future-Bewegung zeigen, dass die Bürger*innen konsequenten Klimaschutz wollen und keine parteipolitische Bedenkenträgerei. Unser Land braucht jetzt einen gemeinsamen gesamtgesellschaftlichen und politischen Kraftakt, um den Pariser Klimavertrag zu erfüllen und unserer und besonders allen zukünftigen Generationen die Chance zu geben, weiter in Freiheit zu leben. Mit dem von den Regierungsparteien im Bund vorgelegten Papier zum Klimaschutz werden zwar nun eine Reihe von wichtigen – gerade auch durch die schleswig-holsteinische Jamaika-Koalition vorangebrachten – Forderungen aufgegriffen und ein allererster Einstieg in einen einheitlichen Mindestpreis für CO2 vorgeschlagen. Diese Ansätze sind allerdings so zurückhaltend, dass sie für eine echte Wende in Richtung konsequenter Dekarbonisierung im Verkehrs- und Wärmesektor nicht geeignet sind und damit nötige Anpassung erneut um Jahre herausschieben – sie blockieren Klimaschutz und Energiewende weiter und setzen einen falschen marktwirtschaftlichen Rahmen, bei dem man auch nicht „dagegen an subventionieren“ kann. Es ist daher allerhöchste Zeit, dass die Bundesregierung mit ambitionierten Maßnahmen den Klimaschutz vorantreibt, statt ihn weiter zu blockieren. Die Bundesregierung muss umgehend entscheidende Weichen stellen, und zwar in folgenden vier Bereichen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Die zügige Einleitung des Kohleausstiegs und ein deutlich forcierter Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie der Sektorenkopplung.</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Der schnelle Einstieg in die CO2-Bepreisung mit 40/60 € pro Tonne CO2 als Basispreis (1. ABSTIMMUNG) und eine soziale Kompensation per Klimageld.</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Ein Klimaschutzgesetz als gesetzlichen Rahmen für Planungssicherheit in den Bereichen Wärme, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft erlassen.</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Die Potentiale der Klimaschutzleistungen in Land- und Forstwirtschaft erkennen, nutzen und ausbauen.</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir können jetzt zeigen, dass Klimaschutz, wirtschaftlicher Erfolg, Wohlstand und gesellschaftlicher Zusammenhalt in einem Industrieland im 21. Jahrhundert Hand in Hand gehen. Wir würden massiv davon profitieren – sowohl durch höhere Lebensqualität, als auch mit Blick auf Geschäftsmodelle und Arbeitsplätze der Zukunft. In Deutschland gibt es mehr als genug Energie und Ideenreichtum, um die entscheidende Zukunftsfrage des 21. Jahrhunderts wieder entschlossen anzugehen. Der Moment dafür ist jetzt. Klare und mutige Entscheidungen sind erforderlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Papier ist auch ein Angebot zur Zusammenarbeit. Wir haben konkrete Vorschläge formuliert. Für ihre Umsetzung bieten wir sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat unsere Unterstützung an. Entscheidend ist, dass Deutschland seine nationalen, europäischen und international verbindlich zugesagten Ziele erreicht. Über den besten und schnellsten Weg dorthin sind wir offen für jeden konstruktiven Dialog.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kohleausstieg einleiten und Energiewende beschleunigen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Ausbau der Erneuerbaren Energien, von Speichern und Netzen, muss dringend beschleunigt werden. Das ist genauso klimapolitisch notwendig wie ökonomisch vernünftig, denn Energie aus Wind und Sonne ist heute schon günstiger als neue Gas- und Kohlekraftwerke.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Ausbau wird jedoch derzeit vom klimaschädlichen Kohlestrom blockiert, für den nicht nur jährlich 240 Millionen Tonnen CO2 in die Luft geblasen werden, sondern der auch die Netze verstopft und gegenüber den Erneuerbaren einen unfairen Wettbewerbsvorteil hat. Viele Monate nachdem die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission ihren Kompromiss für den Ausstieg aus der Kohleverstromung vorgelegt hat, hat es die Große Koalition nicht geschafft, den Kohleausstieg einzuleiten. Wir brauchen schnell einen verbindlichen Abschaltplan bis 2030 und den konkreten Einstieg in den Ausstieg. Bis Ende 2022 sollen mindestens rund ein Viertel der Braunkohlekapazitäten und ein Drittel der Steinkohlekapazitäten abgeschaltet werden. Zudem soll sichergestellt werden, dass das Strukturfördergesetz mit einem Volumen von 40 Milliarden Euro an konkrete Abschaltungen gekoppelt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während weltweit immer mehr in Erneuerbare investiert wird, brechen allerdings im Land der Erfindung der „Energiewende“ die Investitionen ein. Um die Segel wieder in den Wind zu stellen, wollen wir bestehende regulatorische Hemmnisse beseitigen und so „ermöglichen“ statt „verhindern“. Denn was wir derzeit erleben, ist das genaue Gegenteil. Trotz Klagen aus Energiewirtschaft und Industrie bleibt die Bundesregierung untätig, obwohl die Unternehmen dringenden Klärungsbedarf haben und am überbordenden Maß bürokratischer Regeln verzweifeln. Was passiert mit funktionstüchtigen aber nicht mehr geförderten Wind-, PV- und Biomasseanlagen, die es ab 2021 immer häufiger geben wird? Darf bald jeder wahlkämpfende Landespolitiker sein Bundesland zur Tabuzone für den Windkraftausbau erklären? Diese und viele weitere Fragen stehen unbeantwortet im Raum und versprühen das Gift der Verunsicherung in einer Branche, die Milliardeninvestitionen zu stemmen hat und die dringend Planungssicherheit braucht. Seit mehr als zwei Jahren beobachten wir einen Stillstand der Rechtsetzung und immer wieder gab es Vorschläge, die den Zubau der Erneuerbaren weiter ausbremsen. Zahlreiche Bundesratsinitiativen aller Länder zeugen aber davon, dass es anders gehen kann, wenn man will:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es gilt alle Deckel im EEG zu streichen, damit die klimafeindliche Begrenzung des Ökostromausbaus beendet wird. Insbesondere den Ausbau der Windenergie an Land und den der Solarenergie müssen wir beschleunigen. Unser Ziel ist entsprechend wissenschaftlicher Empfehlungen (Sektorkopplungsstudie Prof. Dr. Quaschning) ein Zubau von jährlich mindestens 6 GW netto Wind an Land, 3 GW netto Wind auf See und 15 GW netto Photovoltaik. Uns ist klar, dass diese Anhebung des Zubaus an erneuerbaren Energie-Kraftwerken nicht von heute auf morgen möglich sein wird, weil die amtierende schwarz-rote Bundesregierung den Zubau der Erneuerbaren zu effektiv und verbunden mit viel Bürokratie vor die Wand gefahren hat. Durch vereinfachte Genehmigungsverfahren, die Bereitstellung von Flächen in öffentlicher Hand, die Nutzung aller zur Solarenergienutzung geeigneten Dächer öffentlicher Gebäude wie Schulen, Turnhallen, Finanzämter, Polizeistationen, Kasernen usw. und durch weitere geeignete Maßnahmen werden wir den Ausbau der Erneuerbaren aber wieder viel attraktiver und planbarer machen und das Tempo des Ausbaus der Erneuerbaren um ein Vielfaches steigern und 2030 bei 100% Ökostrom angekommen zu sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Einführung von Ausschreibungen hat zu einer erheblichen Reduzierung der noch in der Entwicklung stehenden Projekte geführt, die Einführung der Ausschreibungsmodelle müssen zurückgenommen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um das Potential unserer Städte und Industriegebiete für den PV-Ausbau zu nutzen, müssen wir die Mieterstromregelungen vereinfachen, Rechtssicherheit für Vermieter*innen schaffen und die Ausschreibungen so anpassen, dass alle, die bauen wollen, auch zum Zuge kommen können. Außerdem muss die Solarenergie im Außenbereich ebenso wie die Windkraft privilegiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Bereich von 110m beiderseits von Autobahnen und Schienen sollen als landwirtschaftliche Nutzung, als sogenannte &quot;Sonnen-Ernte&quot;, gelten. Dadurch sind für diesen Bereich weder Flächennutzungsplan (F-Plan) noch Bebauungsplan (B-Plan) anzupassen und der Ausbau der Solarenergienutzung ist zeitnah machbar. Die Verankerung im Erdreich erfolgt dabei ohne Beton, sondern durch demontierbare Erdanker bzw. Erdschrauben. Und: nachhaltig betriebene PV-Freiflächenanlagen sind deutlich insekten- und vogelfreundlicher als konventionell betriebene landwirtschaftliche Ackerflächen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um den Ausbau der Solarenergie in Schleswig-Holstein voranzutreiben, soll der Austausch zwischen Vertreter*innen der Wirtschaft, des Naturschutzes sowie der Verwaltung gestärkt werden. Flankiert wird dies mit Beratungsangeboten für Kommunen und einem Leitfaden „Gute fachliche Praxis“ bei Planung, Errichtung und Betrieb von Solaranlagen unter Berücksichtigung der Belange des Natur- und Landschaftsschutz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein fairer und ehrlicher Preis für CO2-Ausstoß</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne einen ehrlichen CO2-Preis und die Abschaffung von Subventionen bei fossiler Energienutzung ist weiter Stillstand angesagt. Der Umstieg auf Alternativen, die auf der Basis Erneuerbarer Energien entstehen, muss günstiger sein, als das Verharren auf Verhaltensmustern und Technologien, die am fossilen Energieverbrauch festhalten. Dazu fordern wir die Landesregierung auch auf, weitergehende Schritte zum Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie zu Umsetzung und Ausbau der vielen Bausteine der Sektorkopplung zu ergreifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür brauchen wir einen Einstieg mit einem CO2-Preis von anfänglich mindestens 40/60 Euro [Abstimmung] pro Tonne. Klimafreundliche Innovationen werden belohnt, kommen in eine Wirtschaftlichkeit, klimaschädliches Verhalten wird verteuert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen allen Bürger*innen und Wirtschaftszweigen einen kalkulierbaren Übergang mit hohen Effizienzgewinnen ermöglichen. Das ist nicht nur ökonomisch wirksam, sondern auch ökologisch sinnvoll und die Chance für eine sozialverträgliche Energiewende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der CO2-Preis muss in weiteren Schritten sukzessive aber zeitnah und verlässlich auf ein Niveau angehoben werden, das den Kosten entspricht, die durch den CO2-Ausstoß verursacht werden. Das sind derzeit 180 Euro/t CO2. Die Höhe dieses Preises hängt davon ab, wie konsequent verschiedene Maßnahmen der Reduktion der Klimagase umgesetzt werden und wirken. Es gilt: je früher die marktwirtschaftlichen Anreize wirken, umso schneller setzen sich Innovationen durch. Eine kohlenstoffneutrale Wirtschaft wird dann erreichbar sein, wenn Produktivität und Profitabilität sich auch daran bemisst, wie viel CO2 ausgestoßen wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Teile der Einnahmen können den Bürger*innen durch eine jährlich auszuzahlende Pro-Kopf-Klimaprämie zurückgegeben werden. Davon profitieren vor allem Menschen mit geringeren Einkommen. Wir werden die Einnahmen aber auch verwenden, um Stromnebenkosten wie Stromsteuer oder EEG-Umlage für Haushalte und kleine und mittlere Unternehmen zu reduzieren. Weitere Herausforderungen sind z.B.: Ertüchtigung der Wärmeversorgung sowie Klimaneutrale Mobilität für alle sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaschutz einen rechtlichen Rahmen geben</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE fordern, dass sich Deutschland in einem Klimaschutzgesetz das Ziel setzt, mehr als 75 Prozent der Treibhausgasemissionen – (bezogen auf 1990) bis 2030 einzusparen. Dabei müssen die Maßnahmen so gewählt werden, dass sie in Ihrer Gesamtheit geeignet sind dieses Ziel zu erfüllen. Die bisherigen Zielsetzungen der schwarz-roten Bundesregierung sind absolut nicht ausreichend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaschutzleistungen in der Land- und Forstwirtschaft mobilisieren</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Land- und Forstwirtschaft können Klimaschutz! Dafür muss die Problematik der Treibhausgasemissionen in Land- und Forstwirtschaft zielgenauer angegangen werden! Im Rahmen des durch unseren Landwirtschaftsminister geführten Dialogs zur Zukunft der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein sind die Fragen der Bekämpfung des Klimawandels und der Klimaanpassung die zentralen Handlungsfelder. Wir fordern die Landesregierung auf, unter Berücksichtigung unten angeführter Aspekte die Ausarbeitung des entsprechenden Rahmen und der Maßnahmen zügig fortzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Global denken, lokal handeln</strong>: Derzeit verbrauchen Deutschland und die EU virtuell viele Mio ha für den Import von Tierfutter, Lebensmittel und industriellen Rohstoffen. Es liegt im Sinne der Nachhaltigkeit diesen „Fußabdruck“ deutlich zu reduzieren und mit den eigenen Flächen auszukommen. Handelsabkommen, die den Import von Agrarprodukten aus Ländern mit deutlich niedrigeren Umwelt- und Sozialstandards erleichtern, lehnen wir ab. Sie unterlaufen die nationalen Bemühungen zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkere Ausrichtung der <strong>Agrarförderungen auf Klima-, Umwelt- und Tierschutzaspekte</strong>: Landwirt*innen die bereit sind, höhere Leistungen für den Klimaschutz in ihrem Betrieb umzusetzen, sollen dafür auch besonders gestützt werden. Um die Potentiale der Böden für den Klimaschutz zu nutzen bekommen Fruchtfolgen und Bodenbearbeitung eine neue Bedeutung. Die Bindung von Treibhausgasen im Rahmen eines besseren Nährstoffmanagements, die energetische Nutzung von Gülle und anderen Reststoffen sowie eine andere Bewirtschaftung und Bearbeitung der Agrarflächen soll gefördert werden. Der Tierbestand soll an regionalverfügbare Flächen gebunden sein und einzelbetrieblich bei maximal zwei Großvieheinheiten pro Hektar liegen, perspektivisch noch darunter. Grünlanderhalt und besonders auch Weidehaltung muss wieder wirtschaftlich attraktiv werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bundesweite <strong>Ausweitung des Ökolandbaus </strong>bis 2025 auf mindestens 25 Prozent der Fläche! Der ökologische Landbau ist Leitbild einer flächengebundenen und vielfältigen Landwirtschaft. Durch Forschung und Förderung für die Umstellung und Beibehaltung des Ökolandbaues, sowie die Förderung von Absatzmöglichkeiten für Bio-Produkte wird interessierten Landwirten die Umstellung auf Ökolandbau weiterhin ermöglicht und erleichtert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine <strong>Wasserwirtschaft</strong>, die mit höheren Wasserständen CO2 im Boden bindet und gleichzeitig einen Mehrwert für Natur- und Artenschutz liefert. Insbesondere bei den in Schleswig-Holstein überdurchschnittlich häufig vorkommenden Moorflächen wollen wir die anhaltende Ausgasung durch höhere Wasserstände in der Nutzung und durch Wiedervernässung dieser Flächen deutlich vermindern. Unsere CO2-Senken im Land, also vor allem Dauergrünland, Moore und Wälder, wollen wir sichern, stärken und aufbauen und dabei auch einen Mehrwert für den Naturschutz erzielen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wälder schützen und Bäume pflanzen</strong>: Wir brauchen Wälder, die der Klimakrise besser trotzen und dabei aktiven Klimaschutz betreiben. Bäume sind unsere gewachsenen Verbündeten, wenn es darum geht, CO2 zu binden. Auch ein Teil der menschengemachten Emissionen kann so gebunden werden. Sie sind unverzichtbar für den Klimaschutz. Der Aufbau eines naturnahen, gesunden Waldes kann viele Millionen Tonnen CO2 binden, bei nachhaltiger Nutzung des Holzes auch dauerhaft. Auch in der Waldpolitik muss auf allen Ebenen umgesteuert werden! Daher sollten ab sofort mindestens 0,5% des Bundeshaushaltes in Programme zur globalen Baumpflanzung fließen. Diese Mittel in Höhe von mindestens 1,5 Milliarden Euro pro Jahr sollen für Baumpflanzungs-Initiativen z.B. entlang von Feldwegen, Straßen und zur Ausweisung zusätzlicher Naturwaldflächen in Deutschland genutzt werden, aber auch zu Waldschutz- und Baumpflanzungs-Initiativen in anderen Ländern und Regionen unserer Welt, denn unser Klima hält sich nicht an Grenzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zentrale Forderungen zusammengefasst:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unmittelbarer Beginn des <strong>Kohleausstiegs</strong> mit der Abschaltung erster Kraftwerke zum nächstmöglichen Zeitpunktund Abschluss bis 2030,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine sektorübergreifende CO2-Bepreisung in Höhe von zunächst 40/60 Euro<strong> pro Tonne CO2-Äquivalent</strong> (ABSTIMMUNG) einführen. Die Einnahmen werden den Bürger*innen durch eine jährliche Pro-Kopf-Klimaprämie und durch eine deutliche Absenkung der Stromsteuer vollständig zurückgegeben. Davon profitieren vor allem Menschen mit geringen Einkommen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unser Ziel: <strong>100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien / bis 2030 (</strong><strong>2.ABSTIMMUNG</strong><strong>)! </strong>Den <strong>Ausbaudeckel bei erneuerbaren Energien</strong> streichen, Windenergie wieder in Schwung bringen, Förderung für Solarstrom vom Dach verbessern, mit anderen Erneuerbaren verzahnen und mehr Flächen für Wind und Solar zugänglich machen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Befreiung von der <strong>EEG-Umlage</strong> auf Betriebe begrenzen, die nachweislich einen erheblichen Wettbewerbsnachteil aufgrund eines im internationalen Vergleich höheren Industrie-Strompreises haben würden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Neuzulassungen von mit fossilen Kraftstoffen betriebenen <strong>PKW </strong>im Jahr 2030 beenden und die Anschaffung emissionsarmer Fahrzeuge durch ein Bonus-Malus-System fördern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>LKW-Maut</strong> ist auf alle Straßen und alle Nutzfahrzeuge ab 3,5 Tonnen ausweiten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Investitionsoffensive Bahn</strong> starten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>jährlich angepasste <strong>Zulassungsquoten</strong> zur schrittweisen Reduzierung fossiler LKW, Busse und Schiffe, sodass diese ab spätestens <strong>2032</strong> nur noch mit erneuerbaren Antrieben zugelassen werden. Etwas später folgt die Luftfahrt, wobei die Entwicklung emissionsarmer oder auf regenerativen Energieträgern basierender Antriebe voranzutreiben ist. Parallel ist der Treibstoffverbrauch bei Interkontinentalflügen durch Routen- und Höhenwahl weiter zu senken,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Flugverkehr</strong> in die CO2-Bepreisung einbeziehen, Kerosin besteuern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die vollständige steuerliche Absetzbarkeit der <strong>energetischen Gebäudesanierung</strong> für selbstnutzende Eigentümer*innen ab Januar 2020 einführen und die Förderung der energetischen Gebäudesanierung deutlich steigern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Einspeiseverpflichtung der Netzbetreiber für CO2-neutral produzierten <strong>Wasserstoff</strong> in das Erdgasnetz mit Erhöhung der Einspeisung entsprechend der Produktion aus Wind- und Sonnenstrom,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>„Global denken, lokal handeln“ und <strong>Handelsabkommen</strong> ausschließen, die Umwelt- oder Sozialstandards unterlaufen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Ausrichtung der <strong>Agrarsubventionen</strong> an Klima-, Umwelt- und Tierschutzaspekte, die Ausweitung des <strong>Ökologischen Landbaus,</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen um <strong>Moore</strong> erhalten und wieder zu vernässen sowie eine verbesserte Wasserwirtschaft,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grünlandschutz, Weidewirtschaft und eine flächengebundene Tierhaltung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wald</strong> schützen und <strong>Bäume</strong> pflanzen. Ab sofort sollten mindestens 0,5% des Bundeshaushaltes in Programme zur globalen Baumpflanzung fließen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 20:21:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP 16: Eka von Kalben</title>
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                        <author>Eka von Kalben (MdL)</author>
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                        <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 17:25:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP 15: Martin Drees</title>
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                        <author>Martin Drees</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/lpt-26-27_10_2019/Martin_Drees-3747/embeddedpdf?file=%2Flpt-26-27_10_2019%2FMartin_Drees-3747%2Fviewpdf%3FsectionId%3D5050"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 11:54:54 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>